Großbrand in Wildendürnbach
FF Dürnkrut 24 Stunden im Dauereinsatz
- Die Feuerwehr war im Dauereinsatz und konnte den Brand bekämpfen.
- Foto: FF Dürnkrut
- hochgeladen von Claudia Bräuer
Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Wildendürnbach (Bezirk Mistelbach) forderte am Wochenende den Einsatz zahlreicher Feuerwehren – darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Dürnkrut.
BEZIRK. Ausgelöst wurde das Feuer am Samstagabend durch einen Defekt an einer Zugmaschine. Die Flammen griffen rasch auf ein Strohlager mit mehr als 2.000 Strohballen über. Aufgrund der enormen Brandausbreitung wurde die Alarmstufe bereits kurz nach Einsatzbeginn von B3 auf B4 erhöht.
Insgesamt standen zehn österreichische und zwei tschechische Feuerwehren mit zahlreichen Spezialfahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Brandbekämpfung unter anderem von Laderfahrzeugen, Güllefässern, einem Atemluftfahrzeug und einer Drehleiter.
Am Sonntagvormittag wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Dürnkrut alarmiert. Angefordert wurde vor allem der Teleskoplader, der innerhalb von weniger als 30 Minuten verladen und gemeinsam mit dem Kommandofahrzeug nach Wildendürnbach ausrückte. Vier Feuerwehrmitglieder standen im Einsatz.
Die Aufgabe der Dürnkruter bestand darin, das noch glimmende Stroh mit dem Teleskoplader aus der Lagerhalle zu entfernen und auf einem nahegelegenen Feld zu verteilen. Dort konnten die Feuerwehren die Ballen gezielt ablöschen und versteckte Glutnester beseitigen.
Die aufwendigen Arbeiten dauerten rund 24 Stunden. Erst am nächsten morgen gegen 8 Uhr konnten die Kameraden die Heimfahrt antreten. Insgesamt waren 18 Feuerwehren mit mehr als 100 Einsatzkräften sowie Polizei und Rotes Kreuz vor Ort.
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