Zweiter Hospizkurs startet in Orth

Am Samstag, 13. Februar startet der zweite „Grundkurs für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung“ in Orth/Donau. Der Lehrgang findet an zehn Samstagen statt und beinhaltet die Themen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer im eigenen Leben, Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden, ethische Fragen wie z. B. aktive und passive Sterbehilfe, Veränderungen im Alter, Umgang mit alten und verwirrten Menschen, Religion und Spiritualität in der letzten Lebensphase u.v.a.m. Veranstalter ist das Bildungszentrum St. Bernhard in Kooperation mit dem Mobilen Caritas Hospiz und dem Landespflegeheim Orth/Donau, wo der Kurs stattfinden wird. Der Kurs entspricht den Standards des Landesverbandes Hospiz NÖ und berechtigt in Kombination mit einem 40 Stunden Praktikum zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizbereich.
Am Donnerstag, 28. Jänner 2016 findet um 19 Uhr im Landespflegeheim Orth/Donau, Zwenge 3 ein Einführungsabend zu den Angeboten der Hospizbewegung und zum Kurs statt. Detailinfos erhalten sie auch im Internet unter www.st-bernhard.at/downloads/Hospiz_Orth_2016.pdf oder bei DGKS Andrea Redlich unter 0664-829 4462 oder andrea.redlich@caritas-wien.at.
Eingeladen zum Grundkurs sind alle, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer intensiv auseinander setzen wollen, Mitarbeiter/innen in helfenden Berufen, Angehörige von Schwerkranken und Personen, die als Hospizbegleiter/innen ehrenamtlich arbeiten möchten.

Ende einer langen Reise

Die Hospizbewegung greift die Idee der mittelalterlichen Hospize wieder auf. Sie sieht den Lebensweg des Menschen als eine lange Reise, auf der besonders Schwerkranke und Sterbende umfassende Zuwendung benötigen. Das bedeutet für uns: im Mittelpunkt stehen neben den persönlichen Wünschen die körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnisse der Betroffenen. Den Menschen auf diese ganzheitliche Weise wahrzunehmen und zu unterstützten, ist das Anliegen dieses Kurses.
Die Vortragenden geben keine „Ratschläge“ oder vermitteln nur Fachwissen, sondern setzen immer wieder bei den Erfahrungen und dem Erleben der Teilnehmer/innen an. Deswegen wechseln Theorieinputs mit Vertiefungs- und Selbsterfahrungselementen ab. Persönliche Grenzen werden respektiert, auf Freiwilligkeit wird geachtet. Die Mitarbeiter der Hospizbewegung setzen jedoch die Bereitschaft voraus, an sich zu arbeiten.

Bei Rückfragen:

Mag. Peter Maurer, MAS, Bildungszentrum St. Bernhard: 0664 -610 1358 oder p.maurer@edw.or.at oder
DGKS Andrea Redlich, Mobiles Caritas Hospiz: 0664 / 829 4462 oder andrea.redlich@caritas-wien.at

Autor:

Ulrike Potmesil aus Gänserndorf

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