Litschau als „Kulturfreundlichste Gemeinde 2017“ ausgezeichnet

Landeshauptfrau von NÖ Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Rainer Hirschmann.
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  • Foto: NLK Filzwieser
  • hochgeladen von Eva Jungmann

LITSCHAU. „Kultur und Gemeinden gehören zusammen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Landtagssaal in St. Pölten, wo auf Initiative der Kultur.Region.Niederösterreich die kulturfreundlichsten Gemeinden des Landes im Jahr 2017 ausgezeichnet wurden.
„Kunst und Kultur sind in allen Teilen des Landes spür- und fühlbar und entwickeln eine Strahlkraft weit über die Grenzen des Landes hinaus“, fuhr die Landeshauptfrau fort und betonte:
„Niederösterreich, früher im Schatten der Bundeshauptstadt, ist heute ein Kulturland mit einem großen, von unzähligen Vereinen, Initiativen sowie Künstlern und Künstlerinnen getragenen Angebot, sowohl in der Breiten- als auch Spitzenkultur, die einander bedingen. So sagen auch 85 Prozent unserer Landsleute, dass Kultur einen wesentlichen Teil der Lebensqualität ausmacht.“
„Die tausenden Ehrenamtlichen und ihre Vereine, die das Kultur- und Gemeindeleben prägen, sind vorbildhaft für das Miteinander in Niederösterreich“, bedankte sich Mikl-Leitner bei den Abordnungen der Siegergemeinden und verwies darauf, dass Kultur zwar etwas koste, sich aber vielfach verzinse. „Kultur bereichert nicht nur das Leben, sie sorgt auch für beträchtliche wirtschaftliche Impulse: Insgesamt haben wir zuletzt 600 Millionen Euro in die Kulturinfrastruktur investiert, daraus lukrieren wir heute eine Wertschöpfung von 1,1 Milliarden Euro, wobei wir in den letzten Jahren zudem 25.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.“
Insgesamt hat es im Bewerb um die „Kulturfreundlichste Gemeinde 2017“ 151 Einreichungen gegeben, ausgezeichnet wurde eine Kommune pro Bezirk, Daunter Litschau aus dem Bezirk Gmünd.
Kulturstadträtin Maria Ergott: „Die nördlichste Stadt Österreichs ist in kultureller Hinsicht geprägt von einer Jahrhunderte zurückreichenden Tradition, die zum einen auf einem soliden Wertegefüge basiert, zum anderen immer wieder durch Einflüsse von außen belebt wurde. In diesem Spannungsfeld ist seit jeher Raum für außergewöhnliche Entwicklungen, die dem ländlichen Umfeld ebenso entsprechen, wie sie auch in den urbanen Raum ausstrahlen. Dies zeigt sich aktuell mehr denn je in vielfältiger Ausprägung anhand des aktuellen Veranstaltungsprogramms von Litschau.“
Bgm. Rainer Hirschmann: „In Litschau ist Platz für volksnahes Kulturleben - wie Blasmusik, Chorsingen, Brauchtum rund um Kirchenfeste, Laientheater, Museen, Kleinkunst und ähnliches. Aber auch weit über die Region hinaus bekannte Kulturevents wie das Schrammel.Klang.Festival, der Theatersommer, die Teilnahme an Veranstaltungszyklen wie Tag des offenen Ateliers, Musikwelten, Viertelsfestival, die Lange Nacht der Museen, u.ä. bringen Impulse in die Region, die über die Bandbreite einer durchschnittlichen ländlichen Gemeinde hinaus gehen. Der Dank für die erhaltene Auszeichnung gilt allen Kunst- und Kulturschaffenden in Litschau sowie allen ehrenamtlichen BürgerInnen, die in diesem Bereich immer wieder vollsten Einsatz zeigen und so Litschau kulturell bereichern.“

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