Weniger Müll
"Woidviatla Wåxtaschl'n" halten jetzt die Jause frisch

Ingrid Säuerl und Barbara Apfelthaler präsentieren ihre Wåxtaschl‘n.
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  • Ingrid Säuerl und Barbara Apfelthaler präsentieren ihre Wåxtaschl‘n.
  • Foto: Woidviatla Wåxtiachl'n & -taschl‘n
  • hochgeladen von Bettina Talkner

BEZIRK GMÜND. Nach dem "Jausnwrap" aus Pfaffenschlag, den Rosa Binder und Benedikt Wurth, der aus der Gemeinde Großschönau abstammt, entwickelt haben, kommt aus dem Waldviertel erneut eine Kampfansage an Alu- und Frischhaltefolie. Mit den "Woidviatla Wåxtiachl'n & -taschl‘n" ist seit wenigen Tagen die nächste auf Baumwollstoff und Bienenwachs basierende Frischhaltemethode für Lebensmittel auf dem Markt. Entwickelt wurden die Tücher und Taschen von Ingrid Säuerl, die das Kreativ und Textil Geschäft in Heidenreichstein betreibt und Barbara Apfelthaler, die die Gmünder HUKI Kinderwerkstatt leitet.

Stolz auf FCM-Zulassung

"Wir arbeiten ohne Zusätze und haben Taschen, das hat sonst niemand", sind die kreativen Damen stolz. Hinter ihnen liegt ein wahrer Untersuchungsmarathon. Während Säuerl einen geeigneten Stoff sofort parat hatte, war es für Apfelthaler gar nicht so leicht ein Bienenwachs zu finden, das allen Tests standhält und mit Lebensmitteln in Berührung kommen darf. Schlussendlich ist das Vorhaben aber geglückt: Woher das Wachs nun stammt wird nicht verraten, die Prüfer hat es aber überzeugt, denn die "Woidviatla Wåxtiachl'n & -taschl‘n" haben die FCM-Zulassung (Food Contact Materials) erhalten. Aus dem anfänglich angestrebten Patent ist hingegen nichts geworden, da es laut den Unternehmerinnen nur für exakt definierte Größen der Tücher und Taschen gültig gewesen wäre.

Mehr Frische, weniger Müll

Da die "Woidviatla Wåxtiachl'n & -taschl‘n" atmungsaktiv sind, bewahren sie Obst und Gemüse vor dem Verschrumpeln und halten auch Brot und Gebäck länger frisch. Sind die Verpackungen, die sich perfekt für die Jause für Schule oder Arbeit eignen, verschmutzt, können sie einfach mit kaltem Wasser und mildem Spülmittel abgewaschen werden. Sobald sie trocken sind, sind sie wieder einsatzbereit. Säuerl und Apfelthaler sind stolz, dass sie damit einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten.

"Wollen regional bleiben"

Zu kaufen gibt es die nachhaltigen Verpackungen bei Ingrid Säuerl in Heidenreichstein und bald auch in deren eigenem Onlineshop. Sowie auch beim Tag der offenen Tür der HUKI-Kinderwerkstatt in Breitensee am 10. Juni. Apfelthaler und Säuerl wollen auch Kooperationen mit kleinen regionalen Geschäften eingehen. Für sie steht fest: "Wir möchten regional bleiben und unseren Kundenstamm überschaubar halten."

Ingrid Säuerl und Barbara Apfelthaler präsentieren ihre Wåxtaschl‘n.
Das Woidviatla Wåxtaschl ist perfekt, um Jausenbrote und Proviant mitzunehmen.

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