30.11.2017, 00:00 Uhr

17 Mobilitätsgemeinden im Bezirk

Für die VertreterInnen der Gmünder Mobilitätsgemeinden gab es eine auszeichnungs-Urkunde. (Foto: NÖ.Regional.GmbH)

Großer Festakt: Landesrat Wilfing zeichnete NÖ. Mobilitätsgemeinden aus

GMÜND. Gemeinden, die sich als Mobilitätsgemeinden deklarierten, wurden von Verkehrslandesrat Karl Wilfing feierlich ausgezeichnet. Im Bezirk Gmünd waren dies 17 Gemeinden. Derzeit nutzen das damit verbundene kostenlose Service des Regionalen Mobilitätsmanagements der NÖ.Regional mehr als 70 Prozent aller Gemeinden. Rund 300 Gemeindevertreterinnen und -vertreter versammelten sich für die Ehrung im Hypo-Panoramasaal im St. Pöltener Landhausviertel und bekamen eine Mobilitäts-Plakette sowie eine Urkunde für ihr Bekenntnis zu umweltfreundlicher Mobilität überreicht.
„Durch ihre Deklaration leisten die Mobilitätsgemeinden einen wesentlichen Beitrag, um den Öffentlichen Verkehr in Niederösterreich weiter nach vorne zu bringen. Das Land investiert jedes Jahr über 140 Mio. Euro in die öffentlichen Verkehrsmittel und ist speziell bei regionalen Mobilitätsleistungen auf die Mitarbeiter der Gemeinden angewiesen. Die Plakette ‚Mobilitätsgemeinde‘ ist daher auch als Auszeichnung für die Gemeinden zu sehen“, so Wilfing im Rahmen der Veranstaltung.
Weiters wurde der Kleinregion Kampseen als Waldviertelsieger für ihre Projekteinreichung „E-Bike-Systeme am Regionenradweg und barrierefreie Mobilität – Kleinregion Kampseen“ im Rahmen des erstmals vom Land Niederösterreich durchgeführten landesweiten Mobilitätswettbewerbs „Clever mobil“ ein Preisscheck im Wert von 10.000 € verliehen. Den Landessieger stellt dieses Mal die Marktgemeinde Kottingbrunn aus dem Industrieviertel mit ihrem allumfassenden Projektvorhaben „Stärkung umweltfreundlicher Mobilität am Beispiel der Rote-Kreuz-Siedlung“ und erhielt dafür 20.000 €. Im Bezirk Gmünd wurden die „Umgestaltung Bahnhofsplatz – Gmünd“ und die „Mitfahr INFO – Hoheneich“ eingereicht. Wilfing freute sich über die vielen eingereichten Projektideen, die zeigen, dass die Frage nach geeigneten Mobilitätslösungen ein allgegenwärtiges Thema sei, das in den niederösterreichischen Gemeinden kreativ angegangen wird, um neue Wege zu beschreiten.
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