07.02.2018, 12:00 Uhr

Sole-Felsen-Bad: Große Pläne fürs Bad & Hotel

Gf. Bernhard Strohmeier plant viele Neuerungen.

Gmünd: Sowohl im Sole-Felsen-Bad als auch im Hotel wird im heurigen Jahr umgebaut und erneuert.

GMÜND (eju). "Etwa 2 Millionen Euro werden heuer und auch noch 2019 in eine Generalsanierung aller 119 Zimmer des Sole-Felsen-Bad Hotels gesteckt", verrät Geschäftsführer Bernhard Strohmeier, der seit 12 Jahren im Sole-Felsen-Bad beschäftigt ist, im BB-Gespräch.

Ein Erfolgsprojekt

Das Sole-Felsen-Bad und das Hotel bilden zweifelsohne eine Erfolgsgeschichte, die kaum jemand im von Projekt-Pleiten und Pannen geschüttelten Oberen Waldviertel für möglich erachtet hätte. So war 2017 definitiv das beste Jahr des Bades seit der Gründung vor 12 Jahren, wie Strohmeier berichtet: "Im Bad verzeichneten wir 355.000 Besucher und haben somit den Rekord von 2016 um knapp 4.000 Besucher nochmals getoppt. Damit sind wird die klare Nummer eins in Niederösterreich." Auch das Hotel hatte im abgelaufenen Jahr sein bestes Jahr seit Bestehen: "Das Hotel hatte eine Auslastung von rund 65 Prozent, was ebenfalls sehr gut ist. Das entspricht knapp 45.000 Nächtigungen. Das ist ein beträchtlicher Brocken in der Gmünder Gesamtstatistik."

Darf das Alter nicht merken

2017 wurde im Hotel der Empfangsbereich samt Bar und Lounge völlig neu gestaltet. Im Bad wurde der Saunagarten begonnen neu zu pflastern, der Buffetbereich wurde mit einem Leitsystem umgebaut, neue Türstöcke wurden eingebaut, das Salz machte es nötig. "Man sollte einem Bad sein Alter nie anmerken", ist Strohmeier überzeugt und geht 2018 eine Menge Erneuerungen an, "was sicher alle Saunafreunde freuen wird: Bis Ende 2018 errichten wir eine neue Salzsauna. Die Bestehende hat ihren Dienst geleistet. Der Eingangsbereich im Bad wird ebenfalls komplett umgestaltet, wir möchten komplett auf ein Chipsystem umsteigen, für eine völlig bargeldlose Bezahlung. Dadurch muss der Kassenbereich vollständig umgebaut werden. Die Eingangshalle soll ein Thema bekommen, das zum Waldviertel passt. Im Sauna- und Badbereich außerhalb wird alles neu gepflastert und die Liegewiese neu angelegt. Die ist unpraktisch, man liegt etwas bergab, hier sollen mehrere Terrassen ein angenehmes Liegen ermöglichen. Das Investitionsvolumen wird bei etwa 700.000 Euro liegen."

109 Zimmer werden generalsaniert

Im Hotel plane man zwei große Projekte: "Im Juni werden wir mit der Generalsanierung der 109 Zimmer beginnen, das wird allerdings erst Mitte 2019 abgeschlossen sein. Das muss die Auslastung zulassen. Dafür müssen Stockwerke gesperrt werden. Auch hier soll das Erscheinungsbild zum Waldviertel passend thematisiert werden. Es soll zunächst zwei Musterzimmer von zwei verschiedenen Ausstattern geben, wo wir Gäste abstimmen lassen, was ihnen besser gefällt. Wir wollen viel mit Vollholz, Granit eventuell auch mit Heu und Moos hinter Glas arbeiten, damit der Gast merkt, dass er im Waldviertel ist. Das müssen Zimmer werden, mit denen man sich identifiziert, mit hohem Wiedererkennungswert, die es eben nur in Gmünd gibt."


Zweiter Wintergarten kommt

Das zweite Projekt im Hotel sei ein weiterer, kleinerer Wintergarten, um damit das "Luxusproblem" von teils zu wenig Platz bei zu viel Nachfrage zu lösen. Sowohl externe Gäste kämen gerne zum Frühstück ins Hotel, als auch erfreue sich der bestehende Wintergarten für Hochzeiten großer Beliebtheit. Man sei inzwischen in den Sommermonaten für Hochzeiten ausgebucht und der zweite Wintergarten solle dieses Luxusproblem beseitigen.
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