Neue Attraktion
Blühende Hommage an Carolus Clusius im Güssinger Burghof
- Bepflanzten das Clusius-Beet auf der Burg Güssing: Burgmanager Gilbert Lang, Stiftungsadministrator Michael Gerbavsits, Clusius-Obmann Ernst Breitegger (von links).
- Foto: Burgstiftung
- hochgeladen von Elisabeth Kloiber
Zum 500. Geburtstag des bedeutenden Botanikers Carolus Clusius (1526–1609) wurde der Burghof in Güssing um eine besondere botanische Attraktion erweitert. Zahlreiche Pflanzen, die mit Clusius in Verbindung stehen, wurden neu angepflanzt.
GÜSSING. Dazu zählen unter anderem Canna, Dahlien, Bartblumen, Kängurupfötchen, Sonnenblumen und Wunderblumen. Clusius verbrachte ab 1576 zwölf Jahre im Südburgenland und erforschte im Umfeld der Burg Güssing, Schlaining und Rechnitz die Pflanzenwelt des pannonischen Raumes.
- Die Canna stammt aus Mittel- und Südamerika und ist von Mexiko bis Argentinien zu finden. Seefahrer aus Spanien und Portugal brachten sie nach Europa.
- Foto: Burgstiftung
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Pflanze auf Reisen entdeckt
Besondere Bedeutung kommt der Canna, dem Indischen Blumenrohr, zu. Clusius entdeckte die Pflanze während einer Reise durch Spanien und Portugal und trug zu ihrer Verbreitung in Europa bei.
Die neue Bepflanzung entstand in Zusammenarbeit mit der Clusius Forschungsgesellschaft Güssing, dem Naturhistorischen Museum, den Österreichischen Bundesgärten, Gärtnereien und den Kulturbetrieben Burgenland. „Die Bepflanzung als neue Attraktion im Burghof gelang durch die sehr enge Zusammenarbeit aller Projektpartner“, betont Burgstiftungsadministrator Michael Gerbavsits.
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