Pfarre Neuberg im Burgenland
Eine Geschichte rund um die Wandermuttergottes in Neuberg
- 1984 - 2026
- hochgeladen von Karl Knor
In diesem Jahr weilt die Statue der Mariazeller Wandermuttergottes in der Pfarre Neuberg. Erstmals war sie vor 42 Jahren hier in Neuberg. Und hier beginnt die Geschichte.
Die Neubergerinnen und Neuberger nahmen immer regelmäßig an der Kroatenwallfahrt nach Mariazell Ende August teil. Dabei war man mit dem Bus der Firma Czvitkovits unterwegs, bzw. fuhren auch damals schon viele privat mit dem PKW nach Mariazell. Diese Wallfahrt war für die beiden damals jungen Mädchen Anneliese Hirsch (geb. Czvitkovits) und Maria Kovacs stets ein Höhepunkt im Jahresablauf, war es doch wie ein Urlaub. 1984 sollte die Statue von der Katholischen Jugend Neuberg übernommen werden. Widrige Umstände führten aber dazu, dass sich die Jugend zur Übernahme verspätete. Kurzerhand bestimmte Pfarrer Dragan Rajkovics, dass die beiden anwesenden Mädchen die Statue der Muttergottes übernehmen sollten, was auch geschah (siehe historisches Foto: v.l.n.r.: Anneliese Czvitkovits, Maria Kovacs, Erwin Novakovits, Christian Konrad).
Anneliese Czvitkovits (verh. Hirsch) lebt seit 20 Jahren im Salzburger Land. Nach Jahren fuhr sie wieder mit ihrem Mann und Sohn nach Mariazell, um bei der Übergabe der Marienstatue an ihre Heimatgemeinde dabei zu sein.
Zwei Wochen später, zum Jubiläumswochenende 450 Jahre Neuberg vom 11. – 13. September 2026, kam sie wieder nach Neuberg, um an den Festivitäten teilzunehmen. Sie ließ es sich nicht nehmen, die Wandermuttergottes in der Neuberger Pfarrkirche zu besuchen. Zusammen mit ihrer Neuberger Nachbarin und Freundin Maria Kovacs wurden Fotos mit der Statue gemacht, zur Erinnerung an die Übernahme vor 42 Jahren. Eine liebe und schöne Geschichte, die das Leben schreibt.
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