Mit dem Grasski auf Goldsuche: Hannes Angerer

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(mh). Fällt der Name Hannes Angerer, so melden sich Wintersportfans zu Wort: Der Innsbrucker firmiert als Instanz im Short-Carving, wo er als Stammgast auf dem Siegespodest für permanente Schlagzeilen sorgt. Hannes Angerer macht aber auch im Sommer auf sich aufmerksam: Bei der Juniorenweltmeisterschaft der Grasskiläufer im Burgenland zeigte der gelernte Einzelhandelskaufmann einmal mehr groß auf, nachdem er in den Vorjahren bereits vier Weltmeistertitel eingefahren hatte. Drei weitere Goldmedaillen adeln Angerer zu einem der Stars der Szene!

Slalomproblem
Dass seine eigentlichen Stärken im Slalom liegen, ist hinlänglich bekannt – die Goldmedaille und der Titel schienen für den Innsbrucker deshalb reserviert. Es kam anders: Einem Fehler im ersten Lauf folgte zwar der Generalangriff, aber auch ein "Karussel" – nix war's mit der programmierten Medaille. Die Trauer darüber hielt sich in engen Grenzen: Bereits zuvor gab das Talent seine Visitenkarte in der Medaillenabteilung ab! "Sowohl im Riesentorlauf als auch im Super-G sind mir sehr gute Läufe ausgekommen", so die Bilanz, was sich in den Ergebnislisten so liest: Klare Bestzeiten, zwei weitere Goldmedaillen und Weltmeistertitel. Weiters bedeutete es viel Selbstvertrauen und mit Erfolgen ausgestattet freie Bahn und volle Kanne in der Super-Kombination, in der Hannes Angerer seine Erfolgbilanz mit der dritten "Goldenen" komplettierte!

Schwere Bedingungen
Wer allerdings glaubt, dass diese Erfolge ohne Konkurrenzdruck in einer "Randsportart" erzielt werden, irrt. Teilnehmer aus zehn Nationen waren auf Medaillenjagd – und auch zwei weitere starke Österreicher setzten dem Tiroler zu: Christoph Schranz aus Salzburg und Andreas Guttmann aus der Steiermark notierten als Vizeweltmeister im Slalom bzw. im Super-G! Dazu kamen noch härteste Bedingungen: "Die Strecke in Rettenbach ist mit einem Gefälle von 34 Grad am steilsten Stück und einer der Länge von 600 Metern eine der besten Pisten weltweit", so der dreifachen Champion. "Die extreme Trockenheit machte es noch zusätzlich extrem hart!"

Verletzungspech
Dass Hannes Angerers Start bis kurz vor den Bewerben in Frage stand, ist ein weiteres Kapitel in der Erfolgsstory: "Beim Weltcup im Libanon bin ich schwer gestürzt und habe mir eine Schulterverletzung zugezogen", so der Innsbrucker. Wer ganz oben stehen will, kennt aber keinen Schmerz – darum wurde über die Causa auch kein großes Aufsehen gemacht, sondern zur Tat geschritten. Das Ergebnis liegt in eindrucksvollen Goldmedaillen vor!

Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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