11.06.2017, 22:21 Uhr

Zu schade für die Lade!


Kultur-Stadtrat Johannes Tusch und Christian Holzknecht, Vorstandsvorsitzender der HALL AG


Die HALL AG öffnet bis 31. Juli 2017 ihr Kunstdepot
 in der Burg Hasegg

HALL. Arbeiten der Künstler Anton Christian, Hans Weigand, Elmar Peintner, Chryseldis oder August Stimpfl u.v.a. sind wahrlich zu schade für die Lade. Deshalb haben sich Christian Holzknecht, Vorstandsvorsitzender der HALL AG gemeinsam mit Kultur-Stadtrat Johannes Tusch entschlossen, die besten Arbeiten „aus dem depot“ zu holen. Julia Sparber-Ablinger wurde mit der Kuratierung betraut und herausgekommen ist eine subjektive Auswahl hoher Qualität. Die Sonderausstellungs-Räume der Burg Hasegg werden mit bekannten Tiroler Künstlern, aber auch mit herausragenden, internationalen Positionen bespielt, darunter Arbeiten von Christian L. Attersee oder Julia Bornefeld.
„Die HALL AG fühlte sich immer der Kunstförderung verpflichtet. Diese Ausstellung zeigt das auf besondere Weise“, erklärt Christian Holzknecht. „Dieses Kunstkonzept soll auf jeden Fall fortgesetzt werden, denn unsere Depots haben noch einige Schätze zu bieten“, freute sich Kultur-Stadtrat Johannes Tusch. 
Die Ausstellung „aus dem depot“ ist ein sprunghafter Parcours durch das österreichische Kunstschaffen Ende der 70erJahre bis hinein in die 0er Jahre, der Assoziationen spielerisch Raum lässt. Die subjektive Auswahl orientiert sich an der Wertschätzung für die Kunst, die jeder Zeit ihre Prägung verleiht. „Ohne Kunst ginge viel Geschichte verloren“, zeigte sich der Imster Künstler Elmar Peintner bei der Vernissage überzeugt. Die Künstlerinnen Minu Ghedina und Gabriela Nepo-Stieldorf kommen immer gerne in die Burg Hasegg „weil das Ambiente schön ist und die gezeigte Kunst hohe Ansprüche erfüllt.“ Der Haller Künstler Hans Grosch kam mit Gattin Margit und freute sich, dass „ich meine frühen Arbeiten wieder einmal zu Gesicht bekomme.“ Sowie Geschäftsmann Franz Fröschl meinte „für tolle Bilder muss ich nicht nach Wien fahren. Die bekomme ich auch in Hall zu sehen!“

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