05.11.2017, 18:03 Uhr

Baustein-Aktion bringt 260.000 Euro

Liftunternehmer Franz Buzzi mit Notar Johann Lederer, Organisator Ingo Ortner und den drei Bürgermeistern Brandstätter, Hartlieb und Lenzhofer

Das Familien-Skigebiet Vorhegg in Kötschach-Mauthen ist gerettet, der Start in den Winter wird planmässig erfolgen.

KÖMAU (jost). Die Region Oberes Gail- und Drautal spricht sich klar für den Erhalt des Traditions-Skigebietes Vorhegg aus. Im Rahmen einer öffentlichen Info-Veranstaltung bei der Talstation der Vorhegg-Bergbahn neben der Aquarena in Kötschach konnte Liftbetreiber Franz Buzzi vor einem breiten Publikum und zahlreichen Ehrengästen einen überaus erfreuliche Zwischenbilanz der Baustein-Aktion zur Rettung des Familien-Skigebietes ziehen: „Mit einer ungeahnten Welle des Zuspruchs haben sich die Bevölkerung der Gemeinden Oberdrauburg, Dellach im Gailtal und Kötschach-Mauthen und unsere treuen Gäste für den Erhalt des Familienskigebietes Vorhegg ausgesprochen. Die Bausteinaktion "Unser Familienskigebiet braucht unsere Hilfe" erzielte mit heutigem Datum ein vorläufiges Ergebnis von netto 260.124 Euro, womit der Betrieb für weitere fünf Jahre abgesichert ist.“

Fördergelder

Damit wurde gemeinsam die Zielvorgabe für die betriebliche Fortführung bei weitem übertroffen und gleichzeitig die Voraussetzung für die nachhaltige Förderung durch die öffentliche Hand geschaffen. Wie angekündigt werden alle Fördermittel der Bausteinaktion von Notar Johann Lederer über die kommenden Jahre treuhändisch verwaltet.
Seitens des Landes fliessen darüberhinaus weitere 100.000 Euro; die drei Gemeinden tragen 18.000 Euro bei.

Weitere Entwicklung

Nach Absprache mit allen verantwortlichen Stellen konnten die Vorheggbahnen mit den Vorbereitungen für die Wintersaison 2017/18 bereits beginnen. In einem zeitgleichen Prozess werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um an einem neuen Ideen- und Konzeptfindungsprozess teilzunehmen. Einen ersten "Runden Tisch zum Thema Familienskigebiet Vorheggbahnen" wird es im Jänner 2018 geben.
Mit der angrenzenden Aquarena als Bade- und Wellnesserlebnis und dem nahegelegenen Topskigebeit Nassfeld, hat die Region mit dem Familienskigebiet Vorhegg die idealen Voraussetzungen, um sinnvolle und leistbare Angebote für Einheimische, Tagesbesucher und Winterurlauber anbieten zu können. In dieser einzigartigen Kombination sollen gemeinsame Perspektiven für die örtliche und touristische Zukunft entwickelt werden.
Franz Buzzi: "Die Menschen unserer Region und unsere Gäste haben unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass sie das Familienskigebiet Vorhegg erhalten wollen. Wir sind ein Wintersportort mit einer langen Tradition und wollen das auch bleiben. Ich kann Ihnen versichern, dass meine Freude über diesen gewaltigen Zuspruch riesengroß ist. Ich kann Ihnen versichern, dass wir mit unseren Mitarbeitern auch heuer wieder eine wunderschöne Piste präparieren werden und bitte Euch alle das Familienskigebiet Vorhegg mit Freude zu nutzen.“
Insider deuteten die Anwesenheit der beiden Nassfeld-Unternehmer Friedl Seiwald und Herbert Waldner positiv und würden sich in Zukunft im Hinblick auf die Gäste von morgen eine intensivere konstruktive Zusammenarbeit mit dem Nassfeld wünschen.
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