20.12.2017, 11:16 Uhr

Was wird am Heiligen Abend Feines aufgetischt?

In unseren Breiten hat das passende Essen am Heiligen Abend einen hohen Stellenwert
GAILTAL (jost). Weihnachten ist nicht nur das Fest der Familie und des Schenkens, sondern auch die Zeit höchsten kulinarischen Genusses.
Das Weihnachtsessen ist von familiären und regionalen Traditionen geprägt und wird oftmals über Generationen weitergetragen. Was gibt es Schöneres, als mit der Familie nach der Bescherung am festlich gedeckten Tisch zu sitzen und das Festmahl zu genießen? Einige Gailtaler haben der WOCHE verraten, was bei ihnen zuhause am Heiligen Abend aufgetischt wird.


Carla Eichwalder, Geschäftsfrau

"Ich breche beim Weihnachtsessen mit der Gailtaler Tradition. Meine Mutter stammte ursprünglich aus Deutschland und ich übernehme seit meiner Jugend ihre Gepflogenheit. Am Heiligen Abend brutzelt daher ein Truthahn im Rohr, dazu werden Bratkartoffeln und Rotkraut serviert. Genossen wird die knusprige Köstlichkeit natürlich am festlich, weihnachtlich dekorierten Tisch, denn ich liebe ein stimmungsvolles Ambiente.“

Erich Semmelrock, Konditormeister

„Bei uns gibt es am Heiligen Abend für die inzwischen siebenköpfige Familie nach Gailtaler Tradition gekochte Selchwürstel mit Sauerkraut und Brot. Als Vorspeise wird geräucherte Forelle serviert. Ein besonderes Highlight aber ist jedes Jahr das Dessert, mit dem ich meine Lieben überrasche. Ich verrate nur so viel: Es wird ein süßer Weihnachtstraum! Kekse und Christstollen aus unserer Konditorei dürfen natürlich auch nicht fehlen.“

Anne Holz, Unternehmerin

"Geselligkeit steht bei uns am Heiligen Abend im Vordergrund. Daher gibt es bereits seit Jahren immer Raclette, denn das lässt sich gut vorbereiten und wir kochen alle gemeinsam am heißen Stein.
Sogar die Schwiegereltern genießen inzwischen das kommunikative Essen aus den kleinen Pfannen, bei dem der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Als Nachtisch gibt es Vanilleeis mit heißen Himbeeren."

Tine Stattmann, Mode-Expertin

"Unkompliziert, aber umso geselliger ist das Weihnachtsessen bei uns. Wir essen Fondue mit Dips und Salaten. Dabei kann ich mit meinem Mann und unserem Sohn nach der Bescherung herrlich stundenlang tratschen, lachen und schlemmen. Ich kann ganz entspannt bei der Familie sitzen bleiben und muss nicht ständig in die Küche laufen. Auf die köstlichen Weihnachtskekse meiner Schwiegermutter freuen wir uns jedes Jahr.“

Klaus Trojer, Immobilienmakler

"Wir können uns an Fisch einfach nicht sattessen. Obwohl wir das ganze Jahr über Fische aus eigener Zucht essen, kommt auch am Heiligen Abend eine Lachsforelle auf den Tisch, dazu gibt es Reis und Gemüse. Gesunder Genuss und das Wissen um die Herkunft stehen bei unserer Familie auch zu Weihnachten im Fokus. Weihnachtskekse als süße Sünde dürfen aber trotzdem nicht fehlen und gehören einfach zum Fest."

Fotos: Jost
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