Hernals & Währing
Meinungen zum neuen Kreisverkehr gehen auseinander
- Die Straßenseite soll jetzt sicherer und weniger umständlich überquert werden können. Mit dem Kreisverkehr sind jedoch nicht alle einverstanden.
- Foto: Ipirotis/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Der neue Kreisverkehr und die Busstation am Lidlberg sind fertiggestellt. MeinBezirk hat Leserinnen und Leser gefragt, was sie von den Veränderungen halten.
WIEN/WÄHRING/HERNALS. Kürzlich hat sich am Lidlberg so einiges getan. Denn neben einer neuen Station für die Buslinien 10A und 42A, wurde auch die Kreuzung zwischen Lazargasse, Lidlgasse, Gersthofer Straße und Schöffelgasse zum Kreisverkehr umgestaltet.
Bereits im Vorfeld schieden sich die Geister zum geplanten Projekt. Jetzt, nachdem die Arbeiten abgeschlossen sind, wollte MeinBezirk wissen, was die Anrainerinnen und Anrainer von der Umsetzung halten.
"Der Kreisverkehr ist dabei noch das kleinste Problem"
"Sowohl Kreisverkehr, Schutzwege, 30er-Zone und die neue Bushaltestelle verbessern mein Leben und das meiner Familie in der Lazargasse nachhaltig. Ich persönlich (obwohl auch manchmal Autofahrer) würde mir sogar wünschen, dass die 30er-Zone in der Gersthofer Straße noch ausgebaut und die Gersthofer Straße am Lidlberg auch noch einspurig zugunsten von Begrünung und Verweilmoglichkeiten umgebaut wird. Man könnte den Lidlpark quasi bis zur MA48 etwas über die Straße hinaus "auslaufen lassen". Matthias E. per E-Mail.
"Das gesamte Verkehrskonzept für den 18. Bezirk ist meiner Meinung nach völlig falsch. Der Kreisverkehr ist dabei noch das kleinste Problem – und mit dem kann man durchaus leben." Kalin S. per E-Mail.
"Ich finde den neuen Kreisverkehr großartig! Endlich fühle ich mich da auch als Radfahrer wohl. Auch als Autofahrer und Busfahrer, beides schon mehrmals gemacht, bis dato keine Probleme. Für Fußgänger ist es jedenfalls viel besser!" Tobias S. per E-Mail
"Schlechte finanzielle Lage"
"Dazu möchte ich sagen, dass ich die neue Busstation als sehr positiv empfinde, da die Stationen vorher und nachher doch mit einem steileren Weg dorthin verbunden waren. Jedoch finde ich den Kreisverkehr als solchen wieder einmal als "rausgeschmissenes" Geld. Ich war dort öfter unterwegs und es gab meines Erachtens nie Probleme an dieser Kreuzung." Erwin B. per E-Mail
- Die Verbesserungen für Fußgängerinnen und Fußgänger sehen nicht alle als "Verbesserungen".
- Foto: Ipirotis/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
"Angesichts der schlechten finanziellen Lage in Wien, war dieser Kreisverkehr völlig unnötig. Jahrzehnte lang hat diese Kreuzung nie zu irgendwelchen Beeinträchtigungen geführt, alles hat für Fußgänger, Autobus und Autoverkehr reibungslos funktioniert. Jahrzehntelang hat es keinen Menschen interessiert, wie die Patienten der ehemaligen Orthopädie Gersthof in dieselbe gekommen sind. Meines Wissens hat auch das geklappt, denn von der Schöffelgasse aus hatte man bequem Zugang zur Klinik. Nachdem jetzt (hoffentlich nur) interimsmäßig Schüler des Gymnasium Klostergasse untergebracht sind, müssen alle anderen Verkehrsteilnehmer des 17., und 18., Bezirk wieder einmal sinnlose Schikanen aushalten." Helga P. per E-Mail
"Der neue Kreisverkehr ist ein Schildbürgerstreich"
"Der neue Kreisverkehr ist ein Schildbürgerstreich, der Autobus 10A kommt vorbei, für Fußgänger brachte der Kreisverkehr null Verbesserungen. Reine Steuergeldverschwendung." Andreas G. per E-Mail
"Wenn 57 % kritisch bzw. ablehnend gegenüber der Errichtung des Kreisverkehrs und einer zusätzlichen Bushaltestelle sind, es eine beachtenswerte Petition gegen die Umgestaltung des Aumannplatzes gibt und beide Vorhaben trotzdem einfach durchgeführt werden, entsteht unweigerlich der Eindruck, dass die Minderheit gegen die Mehrheit regiert und die Stadtregierung bzw. Bezirksvertretung die Meinung und Bedenken der Mehrheit der steuerzahlenden Bürger einfach ignoriert." Eva R. per E-Mail
"Bis auf die neue Haltestelle – die sicherlich auch sonst möglich gewesen wäre - ist keinerlei Verbesserung oder sonstige auch nur geringfügige Erleichterung zu vermerken. Ganz im Gegenteil nicht einmal zu mehr grün oder sogar etlichen Bäumen hat es gereicht." Vera S. per E-Mail
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