Hernals & Penzing
Arbeit an zweitem Abschnitt des Amphibientunnels hat begonnen
- Penzinger Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner und Hernalser Bezirksvorsteher Peter Jagsch (beide SPÖ) beim symbolischen Spatenstich.
- Foto: Stadt Wien/Martin Votava
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Wenn im Frühjahr die Amphibien zu ihren Laichplätzen wandern, wird es entlang der Amundsen- und Neuwaldeggerstraße wieder geschäftig. Damit Frösche, Molche und Salamander künftig sicherer ans Ziel kommen, wird dort nun eine permanente Amphibienschutzanlage errichtet.
WIEN/HERNALS/PENZING. Im Frühjahr beginnt für gewöhnlich die Zeit, in der es Amphibien zu ihren Laichstätten zieht. Auch die Penzinger und Hernalser Molche, Frösche oder Salamander wandern dann zwischen der Amundsenstraße 5 und dem Kreisverkehr bei der Marswiese zu ihren Laichorten. Damit den Tieren nichts passiert, haben in der Vergangenheit Freiwillige mit Kübeln, die an einem Zaun befestigt waren, die Amphibien gefangen und über die Straße gebracht.
In der kommenden Saison soll jedoch damit Schluss sein. Denn im Bereich des Hanslteichs wird aktuell eine permanente Amphibienschutzanlage errichtet. Im Beisein von Hernasler Bezirksvorsteher Peter Jagsch und Penzinger Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner (beide SPÖ) haben jetzt die Arbeiten am letzten Abschnitt des Projekts gestartet.
Elf Übergangsmöglichkeiten für die Tiere
Am Montag, 28. September, wurde zusammen mit dem Verein Gegen Tierfabriken (VGT) feierlich der symbolische Spatenstich für das zweite Teilprojekt des Vorhabens gesetzt. Nach Abschluss dieses Abschnittes im November stehen den Amphibien und Kleintieren insgesamt elf Querungsmöglichkeiten entlang der Amundsen- und Neuwaldeggerstraße zur Verfügung.
- Die Arbeiten am zweiten Abschnitt haben jetzt begonnen und sollen im November 2026 abgeschlossen sein.
- Foto: VGT.at
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
Im ersten Teilprojekt wurde bereits im 14. Bezirk und teils auch im 17. Bezirk die bestehende Amphibienschutzanlage beim Schottenhof in beide Richtungen unter der Bauaufsicht der MA 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) verlängert. Diese Arbeiten haben im Juli begonnen und stehen kurz vor der Fertigstellung.
Arbeit der Freiwilligen soll erleichtert werden
Der Aufwand zur Errichtung der Anlage würde sich doppelt bezahlt machen, erklärt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) über das Projekt. Und zwar für die Amphibien, aber auch für die Freiwilligen, „die nicht mehr Freizeit und Nachtruhe opfern müssen, um die Tiere sicher über die Straße zu tragen“. Auch der Hernalser Bezirksvorsteher begrüßt den Start des zweiten Abschnittes: "Mit den fixen Tunneln können unsere heimischen Arten sicher die Straße unterqueren."
Sein Dank gilt daher den Fachabteilungen der Stadt Wien und dem VGT, "der seit Jahren mithilft, die Tiere sicher über die Straße zu bringen.“ Ihren Dank spricht auch die Penzinger Bezirksvorsteherin den Freiwilligen aus und schließt, dass die Tunnel ihre Arbeit in Zukunft erleichtern werde.
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