Klinik Hietzing
Stadt beschließt Spitalsmodernisierung mit Neubauten

Nächster Schritt für die Modernisierung der Klinik Hietzing: Die Stadtentwicklungskommission hat den Rahmen für die Neu- und Zubauten beschlossen - bereits in den nächsten Tagen kann der Architekturwettbewerb starten, der Umbau soll im laufenden Betrieb geschehen. Eröffnet werden soll die modernisierte Klinik Hietzing Mitte der 2030er-Jahre.

WIEN/HIETZING. Bis 2040 werden die städtischen Kliniken modernisiert - auch die Klinik Hietzing. Nun hat die Stadtentwicklungskommission den Rahmen für die Neu- und Zubauten beschlossen, die am Spitalsareal bis Mitte der 2030er-Jahre errichtet werden sollen.

Statt den rund 15 Pavillons werden moderne Zentralgebäude errichtet, die aktuellen Gesundheits- und Öko-Standards entsprechen. "Spitalsgebäude wie die Klinik Hietzing sind teilweise schon über 100 Jahre alt", erklärt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). "Wir investieren in die Infrastruktur und machen sie jetzt fit für die Zukunft."

Herwig Wetzlinger (r.), Peter Hacker (2.v.r.) und Stefan Gara (l.) präsentierten den Beschluss der Stadtentwicklungskommission zur Modernisierung der Klinik Hietzing. | Foto: Kautzky
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Der Spitalsumbau soll im laufenden Betrieb geschehen, was die Baudauer im Vergleich zu einem kompletten Neubau verlängert. Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) ist erfreut, "dass die Gesundheitsversorgung Hietzings mit den Angeboten eines modernen Spitals nun auch in Zukunft gesichert ist."

Neue Stationen für Hietzing und Westen Wiens

Als Teil der Versorgungsregion West sollen in der Klinik Hietzing zukünftig etwa Kompetenzzentren für Gefäßchirurgie, Diabetes, Rheumatologie, Gynäkologie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie entstehen.

Das Krankenhaus Hietzing wurde in den Jahren 1908 bis 1913 erbaut, damals hieß es  Kaiser-Jubiläums-Spital. 1918 wurde es in Krankenhaus Lainz umbenannt, seit 2020 trägt es den aktuellen Namen Klinik Hietzing - es wird geführt vom Wiener Gesundheitsverbund. | Foto: Anna Dobnik
  • Das Krankenhaus Hietzing wurde in den Jahren 1908 bis 1913 erbaut, damals hieß es Kaiser-Jubiläums-Spital. 1918 wurde es in Krankenhaus Lainz umbenannt, seit 2020 trägt es den aktuellen Namen Klinik Hietzing - es wird geführt vom Wiener Gesundheitsverbund.
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Hacker betonte, dass mit dem Neubau etwa die mehr als 60.000 Patiententransporte, die innerhalb der Klinik Hietzing teils im Freien zwischen den Pavillons jährlich anfallen, der Vergangenheit angehören sollen. "Es werden moderne Ein- und Zweibett-Zimmer errichtet, die auch in punkto Absonderung etwa im Pandemiefall allen Standards entsprechen", so Hacker.

Was geschieht mit Pavillons?

Konkret werden im südlichen Teil des Krankenhausareals die Pavillons entlang der Hermesstraße inklusive dem Pavillon 2 abgerissen und durch einen neuen Zentralbau ersetzt. Erhalten bleiben das denkmalgeschützte Direktionsgebäude, die Pavillons 3/4/5/6/7/8 und A/B. Der "Mittige Garten" mit dem Rolandbrunnen zwischen Direktion und Pavillon 3/4/5 bleibt ebenso unangetastet wie das Parkschutzgebiet im Westen an der Grenze zum Hörndlwald. "Wir bauen eine Klinik, die auch in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit ihren Beitrag zur Klimastrategie der Stadt leistet", freut sich Neos-Gesundheitssprecher Stefan Gara.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker präsentiert die Details der Spitalsmodernisierung. Der denkmalgeschützte Pavillon 8 am Rand des Hörndlwalds bleibt erhalten, entlang der Hermesstraße werden alle anderen Spitalsgebäude bis zur Kreuzung mit der Wolkersbergenstraße im Zuge des Neubaus abgerissen. | Foto: Kautzky
  • Gesundheitsstadtrat Peter Hacker präsentiert die Details der Spitalsmodernisierung. Der denkmalgeschützte Pavillon 8 am Rand des Hörndlwalds bleibt erhalten, entlang der Hermesstraße werden alle anderen Spitalsgebäude bis zur Kreuzung mit der Wolkersbergenstraße im Zuge des Neubaus abgerissen.
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Bereits in den nächsten Tagen startet der Architekturwettbewerb für den Neu- und Zubau. "Wir laden EU-weit Professionisten ein, ihre Entwürfe für die Klinik Hietzing der Zukunft zu präsentieren", sagt Herwig Wetzlinger vom Wiener Gesundheitsverbund. Der Wettbewerb wird zweistufig sein, in der ersten Stufe werden städtebauliche Konzepte gesucht. Danach werden von einer Jury maximal zehn Teilnehmer ausgewählt, die Detailpläne ausarbeiten. Im Herbst 2023 soll das Siegerprojekt ausgewählt werden.

Was mit den restlichen Pavillons des Krankenhauses sowie den nördlich davon gelegenen Pavillons des früheren Geriatriezentrums am Wienerwald (GZW) geschehen soll, ist noch weitgehend unklar. "Während der Bauarbeiten werden einige Pavillons als Ausweichquartiere für die Stationen des Krankenhauses Hietzing dienen - dazu gibt es aber noch keine Detailplanung", erklärt Wetzlinger. "Ein Konzept für die Zukunft des GZW wird frühestens Ende der 2020er-Jahre entwickelt werden können, nun steht der Neu- und Zubau am Krankenhausareal im Vordergrund", präzisiert Gesundheitsstadtrat Hacker. Die Eröffnung der modernisierten Klinik Hietzing soll dann etwa 2035 über die Bühne gehen.

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