Wiener Herzen: Projekt Habibi - Pfarre Franz von Sales

Axel Gotsmy sucht viele freiwillige Helfer für das Projekt Habibi.
  • Axel Gotsmy sucht viele freiwillige Helfer für das Projekt Habibi.
  • hochgeladen von Mathias Kautzky

Der Namenspatron der Pfarre Franz von Sales bevorzugte den Weg der kleinen Schritte. Das Projekt Habibi, das in der Döblinger Pfarre zur Zeit der großen Fluchtbewegungen im Herbst 2015 gestartet worden ist, erinnert aber fast an Siebenmeilenstiefel: Aktuell betreut Habibi rund 220 geflüchtete Menschen nicht nur mit einem Buddy-Programm, bei dem sie etwa bei Einkäufen oder Behördenwegen im Alltag begleitet werden, sondern auch mittels Deutschkursen und Freizeitangeboten, vermittelt Wohnungen und Jobs, bietet Kleiderausgabe und Sozialberatung und fördert das Zusammenleben mit Integrationsveranstaltungen und der Organisation von ehrenamtlichem Engagement durch Flüchtlinge.

Wer schnell hilft, hilft doppelt

"Bereits in den ersten Tagen der großen Flüchtlingswelle haben wir in der Pfarre zwei Notquartiere bereit gestellt, wo insgesamt 120 Menschen übernachten konnten", erzählt Axel Gotsmy, der Koordinator vom Projekt Habibi. "Aus dem Umkreis der Pfarre haben sich dann viele Freiwillige gefunden, die das Projekt bis heute mittragen - und es wird stetig größer", merkt Gotsmy an. Im Projekt Habibi werden Kleider- und Sachspenden für die Geflüchteten zentral verwaltet und etwa an bedürftige Familien ausgegeben. "Dort brauchen wir immer Freiwillige, die die Kleiderausgabe betreuen.

Die Geflüchteten werden im Projekt Habibi aber auch im Alltag nicht alleingelassen: So organisieren Axel Gotsmy und seine Mitstreiter etwa auch Mathe- oder Deutsch-Nachhilfelehrer für Schulkinder. "So haben wir schon einige unserer jungen Freunde zum Hauptschulabschluss gebracht", erzählt Axel Gotsmy stolz.

Face-to-Face-Kontakt

Bei Habibi steht der persönliche Kontakt über allem: "Das Wichtigste ist für uns, dass wir die Geflüchteten mit Österreichern zusammenbringen: im Sprachencafe, bei der Buddy-Begleitung oder einfach bei gemeinsamen Picknicks oder Jungscharlagern", erklärt Axel Gotsmy.

Grundsätzlich sollen sich Freiwillige, die bei Habibi mitarbeiten wollen, einfach bei uns melden - wir finden für jeden Freiwilligen einen passenden Platz, wo er seine Fähigkeiten einbringen kann!" ergänzt Axel Gotsmy. "Das kann bei der Kleiderausgabe sein, oder jemand, der den Kindern bei den Mathe-Hausaufgaben helfen kann, oder unsere Schützlinge einfach einmal zu sich nach Hause zum Mittagessen einlädt und dabei mit ihnen Konversation auf Deutsch macht."
Habibi bedeutet übrigens "Freund".

Integrationsprojekt Habibi der Pfarre Franz von Sales
kontakt@habibi-projekte.at
0699/12731540 Projekt Habibi Facebook: Habibiprojekte

Wiener Herzen

Autor:

Mathias Kautzky aus Hietzing

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