Steinbruch Limberg
Millionenprojekt schützt 100 Häuser vor Hochwasser
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Nach mehr als 16 Jahren Planung und einer Bauzeit von zehn Jahren wurde das Hochwasserschutzprojekt am Schleinzbach und an der Schmida in Limberg, Niederschleinz und Frauendorf im Steinbruch Hengl in Limberg feierlich eröffnet.
LIMBERG.
"Im Sommer kann man sich oft in den Schleinzbach stellen und wird nicht mal nass, doch manchmal kann er es massiv",
Florian Hengl, der Gastgeber der Eröffnung, hob hervor, dass die Marktgemeinde Sitzendorf und Maissau gemeinsam mit der Firma Hengl und unter erheblicher finanzieller Unterstützung von Bund und Land für rund 4,2 Millionen Euro einen Hochwasserschutz für etwa 100 Liegenschaften realisieren konnte.
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46 Fußballfelder zu einem Meter mit Wasser gefüllt
Das Schutzbecken, das im Extremfall bis zu 330.000 Kubikmeter Wasser – vergleichbar mit der Fläche von 46 Fußballfeldern, die einen Meter unter Wasser stehen – aufnehmen kann, wurde im Steinbruch Limberg errichtet.
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Erste Idee entstand 2008
"Die erste Idee entstand bereits 2008, zwei Jahre später bot Raimund Hengl senior an, das Projekt im Steinbruch Limberg zu errichten, um nicht wertvolle Ackerflächen zu verbrauchen. Mehrmals musste um Fristverlängerung für die Förderungen angesucht werden. Jetzt ist daraus ein nachhaltiges Renaturierungsprojekt geworden, das Synergien von Natur und Hochwasserschutz vereint",
freut sich Bürgermeister von Sitzendorf Martin Reiter.
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Schleinzbach ist Gebirgsbach
Planer von der IUP Dominik Schranz stellte das Projekt noch genauer vor: "
Der Schleinzbach wird bis Limberg aufgrund seines Gefälles sogar als Gebirgsbach geführt. Umso wichtiger sind die Maßnahmen, dass bei Starkregen die Wassermengen in das Becken geleitet werden und kontrolliert dann wieder abfließen können."
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Wieder ruhig schlafen können
Die Eröffnung wurde von hochrangigen Vertretern begleitet, darunter Monika Mörth von der Wasserwirtschaft des Landwirtschaftsministeriums und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, die das Projekt als wegweisend für die Region und den Hochwasserschutz lobten. Pernkopf betonte:
"Die Sicherheit, die dieses Projekt den Menschen in der Region bringt, ist dem Land Niederösterreich viel Wert, werden doch jährlich etwa 50 Hochwasserschutzprojekte umgesetzt."
Pater Michael vom Stift Altenburg, das Grundstücksbesitzer im Steinbruch ist, segnete abschließend die Anwesenden und das Becken.
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