Dortmunder Hütte
An Coronavirus Erkrankte urlaubte im Kühtai

Diagnostizieren lässt sich eine Ansteckung der neuen Lungenkrankheit mittels Labordiagnostik.
  • Diagnostizieren lässt sich eine Ansteckung der neuen Lungenkrankheit mittels Labordiagnostik.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Adrian Langer

TIROL. Eine am Coronavirus erkrankte Deutsche hielt sich vor kurzem auf der Dortmunder Hütte im Kühtai auf. Dies sei aber kein Grund zur Beunruhigung, die notwendigen Erhebungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat die Tiroler Gesundheitsbehörden über eine am Coronavirus erkrankte Frau in Kenntnis gesetzt, die letztes Wochenende von 24. bis 26. Jänner auf der Dortmunder Hütte im Kühtai war. Vonseiten der Landessanitätsdirektion wurden in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Imst umgehend alle notwendigen Erhebungsmaßnahmen eingeleitet: „Wir haben uns umgehend mit der Hüttenwirtin in Verbindung gesetzt, um die identifizierten 23 engen Kontaktpersonen, die vornehmlich aus Deutschland stammen, zu identifizieren. Sie werden über den Krankheitsfall persönlich informiert und dafür sensibilisiert, ihren Gesundheitszustand in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Gesundheitsamt im Auge zu behalten. Sollten sich Krankheitszeichen entwickeln, wird eine Abklärung eingeleitet“, erklärt Franz Katzgraber, Vorstand der Abteilung Landessanitätsdirektion. Das bayerische Gesundheitsministerium hat indes mitgeteilt, dass die am Coronavirus erkrankte Deutsche bereits wieder symptomfrei und in gutem Zustand ist.

Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung gering

Für die Personen, die sich in diesem Zeitraum ebenfalls auf der Hütte befunden haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung äußerst gering, so Katzberger. Sollten sich bereits jetzt oder innerhalb der nächsten zehn Tage grippale Symptome entwickeln, sollen die Personen zu Hause bleiben und einen Arzt oder eine Ärztin telefonisch kontaktieren.

ÄrztInnen in Tirol informiert und sensibilisiert

Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass das Coronavirus in Tirol auftritt, sind die Gesundheitsämter, die niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte sowie die Krankenhäuser bestens sensibilisiert und vorbereitet.

Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber zu den behördlichen Abklärungen in Tirol:
O-Ton als Download
Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber zum Coronavirus bzw. der Influenza:
O-Ton als Download

Bei Fragen rund um das Coronavirus kann die Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) kontaktiert werden: 0800 555 621 (Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr).
Weitere Informationen finden zum Coronavirus finden sich unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

Derzeit keine Anzeichen von Coronavirus in Tirol
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