13.10.2017, 11:16 Uhr

Mobilität futuristisch und nachhaltig

Navina Pernsteiner, Jona Christians und Laurin Hahn sind gemeinsam das Startup Sono Motors. (Foto: Internet)
Kaum eine Branche befindet sich derzeit in einer derartigen Umbruchstimmung wie die Mobilität. Alles rund um das Auto scheint sich zu wandeln, nicht zu letzt durch ettliche Skandale rund um gefälschte Verbrauchsangaben. Auf den diversen Automessen in Europa werden revolutionäre und visionäre Neuerungen präsentiert, ein von drei deutschen Startup-Unternehmern entwickeltes Auto (Sion) nur per rundherum angebrachten Solarpaneelen angetrieben um weniger als 20 Tausend Euro. Die wohl kühnste und lobenswerteste Treibstoffalternative kommt aus Spanien, dort erfand ein Umweltaktivist einen abgasarmen Altplastik-Verbrennungsmotor. Den dazu benötigten Plastikmüll holt er sich praktischerweise aus dem Meer. Ein Karosseriematerial, das sich nach einem Unfall automatisch wieder in seine ursprüngliche Form zurückverwandelt ohne einen Kratzer - klingt nach Magie, ist aber ein Ergebnis jahrelanger Forschung. Wie lange man noch selber am Steuer sitzt und dieses in Eigenverantwortung lenkt wird schon länger diskutiert, auf dem Sektor des selbstlenkenden Mobiles sind herausragende Fortschritte erziehlt worden. Weiters wurde ein Leitschienensystem vorgestellt, das die Härte eines Aufpralls und die daraus resultierenden Verletzungen nur durch relativ einfache Umkonzipierungen deutlich reduzieren würde. Der Erfindergeist junger Startups und unermüdliche Entwicklungsarbeit der Platzhirsche lenken die Mobilität in ein neues Zeitalter. Bis wir mit alltagstauglichen, selbstfahrenden und mit Solarpaneele dekorierten Plastikmüll-verbrennenden Vehikelen in der Gegend herumkutschieren, vergehen wohl noch einige Jahre. Doch die eingeschlagen umweltschonende Richtung stimmt.
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