Lösung für Albertinapassage

Albertina Passage

(bar.) Die Kombination von Jazz-Musik und Hauben-Küche hat nun alle Befürchtungen vor einer zweiten Ring-Diskothek zerstreut. Lange Zeit wurde über die Zukunft der verwahrlosten Albertinapassage gerungen. In einem Ausschreibungsverfahren konnte sich nun Sunshine Enterprise mit einem neuartigen Konzept durchsetzen: Mit „Dinner Dance“ will man eine gehobenere Zielgruppe ansprechen und sich bewusst vom anderen Standort, der „Passage“ absetzen. „Geplant ist vielmehr ein Dinner-Club auf höchstem internationalen Niveau“, erklärt Matthias Kamp von Sunshine Enterprise.

Hoffnungen im Bezirk

Mit dem neuen Edel-Club erhofft sich auch der Bezirk einiges. „Wir begrüßen es natürlich grundsätzlich, dass leerstehende Immobilien genutzt werden. Außerdem freuen wir uns darüber, dass dieser Club ein gewisses Niveau in seinem Angebot wahrt“, erklärt die Bezirksvorsteherin der ÖVP, Ursula Stenzel. Dennoch zeigt man sich zurückhaltend: „Bisher haben wir noch keine Unterlagen von der Stadt bekommen. Zur genauen Beurteilung müssen wir diese noch abwarten.“
Das von Matthias Kamp präsentierte Konzept verspricht jedoch einiges: Die Einrichtung der Bar soll an die klassische amerikanische Barkultur anknüpfen. Dabei sollen die Spitzen der Kochkunst mit Top-Künstlern der Jazzszene zusammentreffen. Kamp: „Ein solches Angebot, das in den wichtigsten Metropolen weltweit erfolgreich funktioniert, fehlt noch in Wien.“

18 Konkurrenten

Mit dem innovativen Projekt konnte sich Kamp in einem Ausschreibungsverfahren als Bestbietender durchsetzen. Die Stadt Wien hatte Ende Juli damit begonnen, nach neuen Ideen für die Albertinapassage zu suchen. Mehr als 110 Interessierte forderten das Informationspaket zur Ausschreibung an, letztendlich reichten 18 Bewerber ihre Konzepte ein. „Die Projekte wurden anhand monetärer und nichtmonetärer Parameter bewertet“, erklärt Stadtrat Rudolf Schicker.

Von der Stadt Wien aus hofft man, damit auch den Tourismus zu beleben. Schicker: „Mit dem Konzept werden wir eine Marktlücke schließen. Das Angebot wird auch für Touristen von Interesse sein.“

Auch Matthias Kamp sieht im Tourismus eine wichtige Zielgruppe, setzt aber auch auf heimische Kunden: „Das Zielpublikum werden aber wohl nicht nur die Vier- und Fünf-Sterne-Hotelgäste sein, sondern auch ein ‚erwachsenes‘ heimisches Publikum.“

Eröffnung 2011

Bei der Gestaltung der American Bar setzt Sunshine Enterprise auf bewährte Partner. Söhne & Partner Architekten werden die Gestaltung übernehmen. Das Büro hat für Kamp schon die Diskothek „Passage“ geplant.

Auch bei der Gastronomie setzt Sunshine Enterprise auf große Namen: Reinhard Gerer wird die Küche der neuen Bar leiten. Der Chef des Magdalenenhofs am ­Bisamberg wird somit für eine qualitativ hochwertige Küche sorgen, die dem neuen Projekt besondere Gediegenheit verleihen soll.

Musik und Speisen: Eigentlich wäre diese Kombination eine Urwiener Kreation. Ob sich die Tradition auf hohem Niveau ­fortsetzen lässt, bleibt offen.

Autor:

Bezirkszeitung Team A aus Innere Stadt

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