Viola
Der Traum vom eigenen Café

Viola Bachmayr-Heyda: "Das Schönste an meiner Arbeit ist, zu sehen, wie Leute mit funkelnden Augen in die Vitrine blicken."
  • Viola Bachmayr-Heyda: "Das Schönste an meiner Arbeit ist, zu sehen, wie Leute mit funkelnden Augen in die Vitrine blicken."
  • Foto: Mark Freimann
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

Patisserie, wie sie sie sich vorstellt: In der Strozzigasse hat Viola Bachmayr-Heyda ihren Traum verwirklicht.

JOSEFSTADT. "Viola" steht in großen pinken Leuchtbuchstaben über der Eingangstür zum Haus mit der Adresse Strozzigasse 42. Direkt davor weist eine Werbetafel, auf der ein Kaffee in Pantoffeln zu sehen ist, darauf hin, dass es hier auch "Coffee to go" gibt. Beim Betreten des Lokals springt einem dann sofort die Vitrine ins Auge: Hier reiht sich ein süßer Leckerbissen an den nächsten und verleitet dazu, die lang geplante Diät noch ein letztes Mal zu verschieben.

Mit ihrer Patisserie hat sich Viola Bachmayr-Heyda einen Traum erfüllt: Patisserie genau so zu machen, wie sie sie sich vorstellt. Ganz ohne Kompromisse, wenn es um Qualität, die Neuinterpretation alter Rezepte oder eigene Kreationen geht.

Alles selbst gemacht

Hergestellt werden die süßen Verführungen von der Geschäftsführerin selbst. Dabei orientiert sie sich an dem Angebot der Saison. "Heute ist die Vitrine eher braun. Im Frühling wird sie sich dann bunter zeigen", freut sich Bachmayr-Heyda. Denn die Früchte des Herbstes sind nun mal nicht Erdbeeren, sondern Maroni, Haselnüsse oder Mohn. "Nicht saisonal sind nur Schokolade, Vanille und Bananen. Aber dafür kann es bei uns ja auch keine Saison geben", scherzt die gebürtige Vorarlbergerin.

Bei der Wahl der Zutaten achtet Bachmayr-Heyda auch auf die Regionalität ihrer Produkte. Ihr Brot kauft sie bei "Joseph Brot", den Käse bei "Jumi". Selbst das Bier bezieht die 29-Jährige von der "100 Blumen Brauerei" aus Liesing. Im Weinangebot finden sich ebenfalls zum größten Teil Bio-Weine aus Österreich.

Ein Ort für alle

Eine ihrer Visionen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich jeder wohlfühlt und jeder etwas für sich findet. An der Einrichtung scheitert die Vision gewiss nicht, denn das Lokal erinnert etwas an ein zu groß geratenes Wohnzimmer. Die verspielt-moderne Einrichtung und die leise aus dem Hintergrund zu vernehmende Musik laden zum Verweilen ein. Doch hier war kein Profi-Designer am Werk, sondern eine Vielzahl an helfenden Händen: "Meine Freunde haben mich bei der Eröffnung großartig unterstützt. Teile der Einrichtung, wie zum Beispiel die Tische, haben wir komplett selbst gemacht."

Jeden Tag werden zumindest ein veganer Kuchen und ein weiteres glutenfreies Produkt angeboten. "In Zukunft wollen wir auch Mehlspeisen für Diabetiker machen, damit wir wirklich jedem etwas anbieten können", so die Geschäftsführerin.

Des Weiteren ist es möglich, die Location, in der rund 30 Leute Platz finden, für eine geschlossene Gesellschaft zu reservieren. "Partys und Dancefloors bieten wir aber nicht", lacht Bachmayr-Heyda. Für Techno-Partys also eher nicht geeignet. Mehr Infos: www.viola.wien

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