Cup Solutions
Josefstadt als Vorreiter für Mehrwegbecher

Estrada-Seywald, Bezirksrat Hacker (ÖVP), Chytil, Mickel-Göttfert und Hummel (v.l.) stehen für eine plastikfreie Josefstadt ein.
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  • Estrada-Seywald, Bezirksrat Hacker (ÖVP), Chytil, Mickel-Göttfert und Hummel (v.l.) stehen für eine plastikfreie Josefstadt ein.
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Der Kampf gegen den Plastikmüll geht in die nächste Runde. In Kooperation mit Cup Solutions führt die Josefstädter Gastronomielandschaft Mehrwegbecher ein.

JOSEFSTADT. Die Welt der Gastronomie befindet sich im Wandel. Konsumenten nehmen sich immer weniger Zeit, um sich morgens für den Kaffee an den Frühstückstisch zu setzen. Der Trend wandert hin zum Coffee to go, wie auch Tina Hummel, Inhaberin des gleichnamigen Cafés in der Josefstadt, beobachtet hat.

Eine Entwicklung, die in Zeiten des Umweltschutzes negative Aufmerksamkeit erfährt – besonders im Achten, hat dieser doch erst im Februar eine Initiative für einen plastikfreien Bezirk gestartet.

Das Pilotprojekt "myCoffeeCups", ein Mehrwegbecher-System des Unternehmens "Cup Solutions", soll nun eine Alternative zu den Plastikbechern bieten. Gleich fünf Josefstädter Lokale beteiligten sich an der Initiative.

Stichwort: Mehrwegbecher

Mitte Juli lud Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP) zur gemeinsamen Projektbesprechung ein. Christian Chytil, Geschäftsführer von "Cup Solutions", sprach mit den Josefstädter Gastronomen, darunter Tina Hummel vom "Café Hummel" sowie Alejandro Estrada-Seywald vom "Fresco Grill", über ihre mittlerweile zweimonatigen Erfahrungen. Diese berichteten zwar von positiven Rückmeldungen ihrer Kunden, jedoch auch von der Angst, gänzlich auf dieses System umzustellen.

"Ich muss leider zugeben, dass ich in meinem Lokal auch noch die Plastikvariante anbiete", so Hummel. "Meine Kunden finden die Initiative sehr gut, greifen jedoch trotzdem noch öfters zum umweltschädlichen Becher. Als Grund wird häufig angegeben, sich den Download der dafür nötigen App noch überlegen zu müssen." Abseits der Resümeebesprechung mit den Gastronomen meldete sich auch die Junge ÖVP zu Wort.

Jugend unterstützt

Auch sie unterstützt das Projekt und will eine "Josefstadt ohne Plastik-Kaffeebecher", wie Obmann Andreas Jilly bekräftigt. Die Junge ÖVP reagiert aber auch auf die Bequemlichkeit der Kunden: Zu wenige Rückgabe-Automaten seien derzeit aufgestellt und würden dadurch die Beteiligung erschweren. Daher fordert sie zusätzliche Automaten bei der U-Bahn-Station Josefstädter Straße und an größeren Haltestellen wie dem Alser Spitz.

Bezirkschefin Mickel-Göttfert wünscht sich, dass noch mehr Josefstädter Gastronomen das Projekt unterstützen. Derzeit sind fünf Lokale dabei: das "s’frische", das "Crunchy", das "Café Hummel", das "Wiener Rösthaus" und der "Fresco Grill".

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