Schulen Josefstadt: 150 neue Plätze in der Pfeilgasse

Schule mit Baumhaus: die Bezirksvorsteherin im Innenhof der Volks- und Neuen Mittelschule in der Pfeilgasse.
  • Schule mit Baumhaus: die Bezirksvorsteherin im Innenhof der Volks- und Neuen Mittelschule in der Pfeilgasse.
  • Foto: BV8
  • hochgeladen von Theresa Aigner

JOSEFSTADT. Die Josefstadt wächst. Laut Prognose der MA 23 (Statistik) ist bis zum Jahr 2024 mit einem Bevölkerungswachstum von elf Prozent zu rechnen, das entspricht einem Plus von 2.700 Menschen. Bis 2034 könnte der Zuwachs noch einmal um weitere vier Prozentpunkte steigen – damit hätte die Josefstadt dann etwas mehr als 28.000 Einwohner, der langjährige Durchschnitt liegt bei knapp 24.000. Genug der Statistik, was heißt das für die Josefstadt? Neben dem benötigten Wohnraum ist auch das Bildungsangebot ein Thema, das stark mit dem Bevölkerungswachstum verknüpft ist. Fest steht, die Josefstadt braucht mehr Platz in den Schulen, denn insbesondere die Gruppe der 0- bis 14-Jährigen wird laut Prognose wachsen.

Ein konkreter Schritt in Richtung Schulausbau wurde jedenfalls schon beschlossen: Die Volksschule und die Neue Mittelschule in der Pfeilgasse werden ausgebaut. Das ergab kürzlich ein runder Tisch zum Thema. Daran haben alle im Bezirk vertretenen Fraktionen, die zuständige Schul-inspektorin und die MA 56 (Wiener Schulen) teilgenommen. Durch den Ausbau soll Platz für 150 neue Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Bis September wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die erhebt, wie der Ausbau technisch am besten realisiert werden kann. "Wenn das abgeschlossen ist, werden wir mit der Schule konkrete Gespräche über die pädagogischen Aspekte des Ausbaus beginnen", so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert (ÖVP).

"Schule der Zukunft"

Denn wenn schon ausgebaut werde, müsse man die Gelegenheit nutzen, um "die Schule der Zukunft" zu realisieren. Die Kosten für den Schulausbau – die auf rund 6 Millionen Euro geschätzt werden – übernimmt die Stadt Wien. Auch die Nachmittagsbetreuung wird in Zusammenhang mit dem Ausbau Thema sein. Die Bezirksvorsteherin stellt aber klar, dass sie hier zwar Möglichkeiten schaffen will, allerdings nur im Rahmen einer "offenen Volksschule", eine verschränkte Ganztagsschule kommt für sie nicht infrage. Abgeschlossen soll der Ausbau jedenfalls mit Herbst 2019 sein - denn dann werden die Plätze schon dringend benötigt.

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