Kahlschlag bei der FPÖ Josefstadt

Das neue Team der FPÖ Josefstadt um Maximilian Krauss (2.v.l.): Der komplette Austausch sei "ganz normal".
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  • Foto: FPÖ8
  • hochgeladen von Valerie Krb

JOSEFSTADT. Es sind lauter neue Gesichter. Junge, männliche Gesichter, die vom neuen Teamfoto der FPÖ Josefstadt lachen. Denn die Truppe um Bezirksparteiobmann Maximilian Krauss wurde komplett ausgetauscht. Und zwar still und heimlich. Keine Presseaussendung, kein Facebook-Posting, kein Tweet, nichts.

Ihren Hut nehmen musste auch die frühere Klubobfrau Birgit Ossberger. Und das gegen ihren Willen. "Ich war leidenschaftliche Bezirkrätin und habe das nicht gewollt", sagt sie. Sie wurde einfach nicht mehr für die Bezirksvertretungswahlen im Herbst vergangenen Jahres aufgestellt. "Und das, obwohl man mir davor versprochen hatte, dass ich wieder Klubobfrau werde." Den Grund dafür kann sie nicht nachvollziehen. "Sie haben mir gesagt, dass man ein junges Team haben will." Die Anordnung für den fliegenden Wechsel kam laut Ossberger "von ganz oben". Von wem genau, wisse sie nicht.

Bezirksrat, aber kein Bewohner

Kritik übt Ossberger nicht nur an der Vorgehensweise, sondern auch an den neuen FP-Bezirksräten. "Nur einer von denen wohnt überhaupt in der Josefstadt. Man muss aber im Bezirk wohnen, um gute Politik zu machen." Ossberger glaubt, dass sich das bei den nächsten Wahlen zeigen werde. "Sie werden sehen, das sie davon haben. Unbekannte Männer, die nicht im Bezirk wohnen, können nicht das Vertrauen der Josefstädter gewinnen."

Bezirksparteiobmann Maximilian Krauss hingegen betont, dass jeder der neuen Bezirksräte einen engen Bezug zur Josefstadt habe, "sei es, dass er hier wohnhaft ist, aufgewachsen ist oder seinen Arbeitsplatz hat". Die Entscheidung fiel in der Bezirksparteileitung. Krauss bestätigt den Wunsch der FPÖ nach einem jungen Team. "Zwei haben nicht mehr kandidiert, da die Bezirksleitung mit großer Mehrheit ein neues, etwas jüngeres, Team gewünscht hat."
Anton Mahdalik, Landespressesprecher der FPÖ Wien, bestreitet eine Anordnung von ganz oben. "Das machen die Bezirke.". Und: "So ein Austausch ist etwas ganz Normales."

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