Persönliche Probleme
Betreiber des Cafés "Tagsüber" in der Josefstadt ist pleite
- Das Café „Tagsüber“ in der Josefstadt ist insolvent. (Archiv)
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Ein Konkursverfahren wurde über das Vermögen des Wiener Kaffeehausbetreibers Ersoy Aktas eröffnet. Der Unternehmer führt das Café „Tagsüber“ in der Kupkagasse 2. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) belaufen sich die bisher angemeldeten Forderungen auf rund 44.450 Euro.
WIEN/JOSEFSTADT. Das Café „Tagsüber“ in der Josefstadt ist insolvent. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilt, wurde über das Vermögen des Einzelunternehmers Ersoy Aktas am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet.
Seit 2019 betreibt das Unternehmen das Josefstädter Café. Das Lokal verfügt über rund 40 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich und bietet vor allem Frühstück sowie kleinere Mittagsgerichte an. Laut AKV stellt der Betrieb die einzige Einkommensquelle des Insolvenzschuldners dar.
Zwölf Beschäftigte betroffen
Zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung waren im Unternehmen insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, überwiegend geringfügig. Nach Angaben des AKV wurden die Gehälter bis einschließlich Mai vollständig bezahlt.
- Als Ursache für die Insolvenz werden laut AKV persönliche Probleme genannt, die zu organisatorischen und administrativen Schwierigkeiten geführt haben sollen. (Archiv)
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Von dem Verfahren sind derzeit fünf Gläubiger betroffen. Die Gesamtforderungen werden mit rund 44.450 Euro beziffert. Als Vermögenswerte werden insbesondere die Betriebsausstattung des Kaffeehauses sowie laufende Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb genannt.
Fortführung wird angestrebt
Als Ursache für die Insolvenz werden laut AKV persönliche Probleme genannt, die zu organisatorischen und administrativen Schwierigkeiten geführt haben sollen. In weiterer Folge seien Zahlungsrückstände gegenüber Behörden und Sozialversicherungsträgern entstanden.
Der Betrieb wird aktuell fortgeführt. Laut AKV beabsichtigt der Unternehmer, das Kaffeehaus zu sanieren und seinen Gläubigern einen Sanierungsplan vorzulegen. Nach derzeitiger Einschätzung könnte dabei eine Quote von bis zu 100 Prozent erreicht werden. Die weitere Entwicklung des Verfahrens bleibt jedoch abzuwarten. Eine Antwort des Betreibers blieb bis zum Redaktionsschluss unbeantwortet.
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