Bezirksvertretungssitzung
Weihnachtsmarkt am Jodak-Fink-Platz mit weniger Standln geplant

Der geplante Adventmarkt am Jodok-Fink-Platz beschäftigte die Bezirksvertretung kurz vor der Sommerpause intensiv.  | Foto: Tobias Schmitzberger
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  • Der geplante Adventmarkt am Jodok-Fink-Platz beschäftigte die Bezirksvertretung kurz vor der Sommerpause intensiv.
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In der jüngsten Bezirksvertretungssitzung am Mittwoch, 24. Juni, wurde über den geplanten Christkindlmarkt am Jodok-Fink-Platz diskutiert. Die Organisatoren sehen laut Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) nun von den ursprünglich geplanten 35 Standln ab.

WIEN/JOSEFSTADT. Mehrere Hundert Unterschriften, Kritik von Eltern und Anrainern sowie offene Fragen zum Sicherheitskonzept: Der geplante Adventmarkt am Jodok-Fink-Platz beschäftigte die Bezirksvertretung am Mittwoch, 24. Juni, kurz vor der Sommerpause intensiv.

Während die Petition "Sicherer Advent am Piaristenplatz: Schule, Kinder und Nachbarschaft brauchen Schutz" mit Stand Freitag, 26. Juni, bereits 662 Unterschriften zählte, forderten mehrere Fraktionen gemeinsam Transparenz, Mitsprache und Sicherheit. Ausgangspunkt der Debatte waren Anfragen von SPÖ und Neos zum aktuellen Stand des Projekts.

Erste Gespräche 2024

Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) holte aus: "Begonnen hat es im Dezember 2024." Bei einem Treffen mit Vertretern des Josefstädter Einkaufsstraßenvereins sei erstmals über einen Adventmarkt gesprochen worden. Die Organisation hätten später eine Josefstädter Gastronomin und der Sohn eines Buchhändlers übernommen. "Der ansässige Pfarrer war die erste Person, mit der ich gesprochen habe", betonte Fabisch.

Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) holte aus: "Begonnen hat es im Dezember 2024."  | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
  • Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) holte aus: "Begonnen hat es im Dezember 2024."
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Auch mit den beiden Leitungen des Gymnasiums und der Volksschule habe er Gespräche geführt. Mittlerweile seien die ursprünglichen Pläne überarbeitet worden. Nach Gesprächen mit Anrainern und der Pfarre sei die Zahl der geplanten Stände von 35 auf 23 reduziert worden. Gleichzeitig stellte Fabisch klar, dass noch behördliche Prüfungen und Ortsverhandlungen ausstehen würden. Ein finales Sicherheitskonzept liege noch nicht vor.

Kommunikation rund um's Projekt

Für Kritik sorgte vor allem die mangelnde Kommunikation rund um das Projekt. SPÖ-Klubvorsitzende Sanja Drazic betonte, dass es keine politische Abstimmung gegeben habe, da der Markt nicht vom Bezirk finanziert werde. Dennoch dürften die Sorgen und Befürchtungen der Eltern nicht außer Acht gelassen werden. Auch über die Öffnungszeiten müsse man nachdenken. "Das Thema hätte man viel früher kommunizieren müssen", so Drazic.

Ähnlich äußerte sich Neos-Bezirksrätin Christina Marchesani: "Es klingt zumindest so, als wären jetzt alle Stakeholder einbezogen." Gleichzeitig ersuchte sie darum, "ernsthaft über die Öffnungszeiten" zu sprechen. Auch die ÖVP vermisste eine frühzeitige Einbindung. Klubobmann Adam Christian sagte: "Im Nachhinein kommt man drauf, dass überhaupt nichts vorbesprochen wurde." FPÖ-Klubobmann Felix Schachner hingegen regte an, die Anrainer direkt zu befragen, ob sie dieses Projekt überhaupt wollen.

Niemand sprach mit Christbaumverkäufer

In der Bezirksentwicklungskommission ist laut Neos-Klubvorsitzender Julia Gremsl der Eindruck entstanden, dass bereits mit allen Betroffenen gesprochen worden sei. "Mit dem Christbaumverkäufer hat niemand gesprochen", kritisierte sie. Fabisch sei davon ausgegangen, dass bereits Kontakt bestanden habe.

Ein Antrag mit dem Titel "Sicherheit für Schulkinder und umfassende Einbindung aller Beteiligten beim geplanten Adventmarkt am Jodok-Fink-Platz" wurde von Neos, ÖVP und SPÖ eingebracht und schließlich einstimmig angenommen.

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Bezirksvorsteher Martin Fabisch (Grüne) holte aus: "Begonnen hat es im Dezember 2024."  | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
(Symbolbild) | Foto: rglinksy/Panthermedia
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