Zahl hat sich fast halbiert
Noch 403.382 Personen in Kurzarbeit

In der vergangenen Woche ist die Arbeitslosigkeit in Österreich etwas zurückgegangen. Im Gegensatz zur Vorwoche sind 21.051 Personen weniger arbeitslos.
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Mittlerweile sind nur noch etwas mehr als 400.000 Menschen im Land in Kurzarbeit. Und auch die Anträge auf Verlängerung seien stark rückläufig. Ein Kinderbonus von 360 Euro ist für September geplant.

ÖSTERREICH. Trotz der negativen Prognose der EU-Kommission hinsichtlich des BIP für Österreich schaut die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt besser aus als zuvor. 443.089 sind beim AMS arbeitslos gemeldet, 21.051 Personen weniger als vor einer Woche und um rund 146.000 weniger gegenüber dem Höchststand Mitte April, gab Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) in einer Pressekonferenz bekannt.

Auch bei der Kurzarbeit gibt es eine ähnliche Entwicklung: Zu Spitzenzeiten waren es rund 1,3 Millionen, inzwischen sind nur noch etwas mehr als 400.000 Menschen im Land in Kurzarbeit. Der Grund dafür ist, dass in vielen Betrieben die Kurzarbeit Ende Juni ausgelaufen ist. Bisher seien 3,3 Milliarden Euro ausbezahlt worden.

Krise trifft Jüngere am härtesten

Es gebe aber immer noch Branchen, die noch im Herbst auf staatliche Hilfe angewiesen sein werden, gab die Ministerin zu Bedenken. Deshalb suche sie das Gespräch mit den Sozialpartnern, um eine maßgeschneiderte Kurzarbeitsregelung auch für den Herbst zu finden. Sorge macht Aschbacher die immer noch hohe Jugendarbeitslosigkeit. Die Zahl der in Schulung befindlichen Jugendlichen sei im Zuge der Corona-Krise stark gestiegen, fast 65.000 Jugendliche im Land suchen einen Job. "So eine besondere Zeit brauche besondere Maßnahmen", sagte Aschbacher und kündigte die Einrichtung einer interministeriellen Task-Force an, die Ausbildungs- und Lehrplätze schaffen soll. Zudem erinnerte sie Unternehmen an den Lehrlingsbonus, wenn sie Lehrlinge einstellen. 

1,1 Millionen Familien sollen im September einen Kinderbonus von 360 Euro pro Kind bekommen, kündigte die Familienministerin an. Das Geld soll laut Regierungsplänen im September automatisch mitsamt der Familienbeihilfe überwiesen werden. Davon sollen 1,8 Millionen Kinder in Österreich profitieren. Bedürftige Familien sollen in Absprache mit dem Sozialministerium außerdem eine Überweisung von 100 Euro pro Kind erhalten.

Österreichs Wirtschaft bricht mehr ein als vermutet

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