Beschluss – Youth Point für Viktring

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Jetzt ist es beschlossene Sache: Klagenfurt erhält einen weiteren Youth Point! Dieser wird im Stadtteil Viktring eröffnet und fand bei der Stadtsenatssitzung politische Zustimmung. Schon seit langem war es Jugendreferentin Stadträtin Christine Jeremias (FPK) ein Anliegen auch im dicht besiedelten Viktring eine Jugendeinrichtung zu schaffen.

,Erhöhtes Konfliktpotenzial‘
Der neue Jugendtreff, der bei den Parkvillen entstehen wird, soll eine Begegnungsstätte und ein Ort des Miteinanders sein. „Viktring ist ein sehr stark wachsender Stadtteil und in letzter Zeit haben sich die Konflikte zwischen Erwachsenen und Jugendlichen gehäuft. Es ist längst an der Zeit, eine Stelle zu errichten, die die Konflikte ein wenig abfedert“, erklärt die Jugendreferentin. Schließlich wurde Jeremias bereits mehrmals mit der Problematik konfrontiert: „Anrainer beschweren sich, dass Jugendliche lärmen, keiner Tätigkeit nachgehhen, Autos zerkratzen und für Verunreinigungen zu verantworten sind. Man sieht hier, dass die Neuschaffung einer Einrichtung für Jugendliche dringend notwendig ist.
Der Don Bosco Youth Point, wie er heißen soll, soll Platz für etwa 20 Jugendliche bieten und liegt direkt am Schulweg, denn bereits dahinter liegt das Gymnasium.

Schwerpunkte setzen
Im neu entstehenden Zentrum will man Schwerpunktaktionen ein besonderes Augenmerk schenken. „Burschen- und Mädchennachmittage sind geplant und einmal wöchentlich soll es auch ein Frühstück mit arbeitslosen Jugendlichen geben, wo die Themen Bewerbung und Jobsuche diskutiert werden und neue Perspektiven aufgezeigt werden sollten. Geplant sind auch Kochnachmittage und Workshops zum Thema richtige Esskultur“, präsentiert Jeremias das Konzept.

Los geht’s in zwei Monaten
B ereits in zwei Monaten soll der neue Treffpunkt, der drei Mitarbeiter vorsieht, eröffnet werden. Bis es allerdings so weit ist, müssen noch einige Adaptierungen stattfinden: „Wir müssen Billard-Tische, Computer, Sitzmöglichkeiten und Spieleinrichtungen anschaffen.“

Anrainer werden informiert
Ganz unwissend über das neue Jugendzentrum in Viktring soll die Bevölkerung im Stadtteil aber nicht bleiben, schließlich wolle man nicht noch mehr Konflikte in die Welt rufen, betont Jeremias, daher werde man auch die Anrainer informieren. 15.000 Euro werden für die Errichtung des Youth Points in die Hand genommen. Das Immobilienbüro Riedergarten, das das Geschäftslokal vermietet, wird außerdem den Boden und die sanitären Anlagen sanieren und einen Teil beisteuern, verrät Jeremias. Ob der Mobile Youth Point, der „Wiki-Bus“, nachwievor einmal wöchentlich in Viktring Station macht, ist allerdings noch ungewiss.

Katja Juliane Auer
Fotos: Puschitz

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