Sternwarte Klagenfurt
Die Sternwarte ist bis Ende August gesperrt

Vor der Sternwarte: Stadtrat Markus Geiger, Katrin Müller (CCE Ziviltechniker), Kurt Anetzhuber (AVK) und das Team des Facility-Managements gaben den Startschuss für die Sanierung der Sternwarte.
  • Vor der Sternwarte: Stadtrat Markus Geiger, Katrin Müller (CCE Ziviltechniker), Kurt Anetzhuber (AVK) und das Team des Facility-Managements gaben den Startschuss für die Sanierung der Sternwarte.
  • Foto: StadtPresse/Helge Bauer
  • hochgeladen von Christian Lehner

Die Fassade der Sternwarte wird generalsaniert und ist bis voraussichtlich Ende August für Besucher gesperrt.

KLAGENFURT. Der Betonkörper der Aussichtsplattform Sternwarte aus dem Jahre 1965 wird bis Ende August generalsaniert. Die alte Fassade wird mit Spezialgerüst, Hochdruckwasserstrahl und Betonschleifer entfernt und eine sechsstufige Beschichtung aufgetragen. Das Erscheinungsbild bleibt unverändert. Während der Arbeiten bis Ende August ist die Sternwarte für Besucher gesperrt. Die Stadt investiert 240.000 Euro.

Die Volkssternwarte

1965 beschlossen die Stadtverantwortlichen die Errichtung einer Aussichtsplattform auf dem zu Ehren Kaiser Franz Josefs I. errichteten Turm auf dem Kreuzbergl. Die „Volkssternwarte“ wurde zu einer wichtigen Institution für Himmelsbeobachtung. Im Auftrag der Stadt betreibt der Verein „Astronomische Vereinigung Kärnten“ (AVK) die Sternwarte, die Mitglieder gestalten Führungen und Veranstaltungen ehrenamtlich.
"Der Zahn der Zeit hat mittlerweile am Bauwerk genagt", berichtet Stadtrat Markus Geiger, Referent für Facility Management. „Über die Jahre ist der Beton korrodiert. Es war daher schon aus statischen Gründen notwendig, die Sanierung der Sternwarte jetzt in Angriff zu nehmen.“
Die Bauarbeiten sind eine Herausforderung. „Die Sanierungsmaßnahmen des Betonbaukörpers sind aufwändig und werden von Spezial-Gewerken für Betonsanierung und Gerüstbau umgesetzt“, erklärt Ziviltechnikerin und Baustellenkoordinatorin Katrin Müller.
Geiger betont, dass man sich für eine hochwertige Sanierungsform entschieden hat, die mindestens die nächsten 50 Jahre hält.

Aufwändige Sanierung

Zunächst wird mit einem Autokran eine 35 Meter hohe Gerüstkonstruktion errichtet. Darauf wird eine fahrbare Plattform für zwei Personen installiert, mit der rund um den Turm gesichert gearbeitet werden kann. Die Fassade wird mit Hochdruckwasserstrahl gereinigt, anschließend die Oberfläche mit einem Betonschleifer bearbeitet und eine neue, sechsstufige Beschichtung für den Beton- und Fassadenschutz aufgetragen. Zuletzt erhält die Plattform einen neuen, rutschfesten Belag. Das Erscheinungsbild der Sternwarte bleibt unverändert, ebenso die Fassadenfarbe „Lichtgrau“.
Die Kosten der Sanierung betragen rund 240.000 Euro. Für Besucher ist die Sternwarte bis voraussichtlich Ende August gesperrt. „Sobald es der Baufortschritt zulässt, wollen wir aber wieder mit unseren Führungen starten“, betont Kurt Anetzhuber von der AVK.

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