Erste virtuelle Klasse Österreichs startet in der HTL Mössingerstraße - MIT VIDEO

Vorarbeit für die virtuelle Klasse: Schon in Freigegenständen wird aktuell ähnlich an Projekten gearbeitet
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  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

KLAGENFURT (stp). In der HTL Mössingerstraße wird im Herbst die österreichweit erste "virtuelle" Klasse als Pilotprojekt gestartet. In dieser Klasse werden Schüler ab dem 2. Jahrgang aus allen Abteilungen und allen Jahrgängen zusammengefasst, um an eigenen Projekten zu arbeiten. Unter Einsatz von digitalen Lehrmitteln und Anwendungen sollen Probleme aus der Wirtschaft gelöst werden. 

Autonomer Unterricht

"Der Schlüsselbegriff dabei ist Autonomie. Die Schüler arbeiten gemeinsam an einer Problemstellung und können sich so in jener Thematik einbringen, in der ihre Stärken liegen", sagt HTL-Direktor Hubert Lutnik.

Alle Klasse bleiben trotzdem traditionell erhalten. In weiterer Folge werden Schüler, die in gewissen Fächern bereits einen Lernvorsprung haben, dort für eine bestimmte Zeit herausgenommen und in der "virtuellen" Klasse zusammengefasst. Die Teilnahme an der virtuellen Klasse erfolgt auf freiwilliger Basis, erfordert aber den entsprechenden Lernerfolg. "Es ist eine Motivation für die Schüler, gemeinsam mit Kollegen zu arbeiten, die die gleichen Interessen haben", sagt auch Burkhard Grabner.

"Project Busters"

Vom Kärntner Unternehmen Infineon, das sich am Pilotprojekt finanziell beteiligt, werde zudem zum Projektstart Hardware für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Schon in den letzten Jahren wurde diese Art des Unterrichts immer stärker forciert. Ab nächstem Schuljahr lässt es auch die Gesetzeslage zu die verschiedenen Schüler in einer Klasse zusammenzufassen.

Bisher wurde lediglich in Freigegenständen und innerhalb der jeweiligen Schulstufen an Projekten gearbeitet. So etwa im Freigegenstand Project Busters, in dem an Elektro-Go-Karts, Landkarten mit LED-Beleuchtung, Höhenmessern mittels Luftdruck und Robotern aus Lego Technik gearbeitet wird (siehe Video!)

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