Waterloo: ,Ich bin kein Pensionist!’

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Hans Kreuzmayr alias Waterloo bildete einst mit Sepp Krassnitzer das erfolgreiche Sängerduo „Waterloo & Robinson“. Kürzlich war der Ex-Dancing-Star Waterloo zu Gast in Klagenfurt und sprach mit der WOCHE über den Glauben und die Pension.

WOCHE: Stört es Sie, wenn man Sie als „Pop-Winnetou“ bezeichnet?
Hans Kreuzmayr „Waterloo“: Nein, überhaupt nicht. Ich verkörpere das schließlich auch.

Sie sind ein kreativer Freigeist – haben Sie es schwer ernst genommen zu werden als „Indianer der Nation“?
Sehr schwer, aber ich lasse mich nicht verbiegen und gehe meinen Weg. Gerade viele junge Menschen suchen die Nähe zu solchen Menschen wie zu mir.

Sie möchten den Nachkommen eine intakte Natur weitergeben. Ist das in Zeiten von Atomkrisen und Bio-Skandalen möglich?
Furchtbar. Wir müssen den Politikern zeigen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich hoffe immer noch und freue mich, wenn die Jugend sich engagiert und rebelliert gegen die Zustände, selbst wenn die Politik schläft.

Verlangt das nicht ausschließlich, dass sich die Menschen ändern müssen?
Der Mensch ist leider sehr egoistisch. Wir brauchen nicht noch mehr Autos. Die Ansprüche müssen zurück und der Mensch muss nach vorne.

Sind Sie gläubig?
Ich bin gläubig, lege mich aber nicht auf die Glaubensrichtungen fest. Ich halte mich hier sehr stark an die Natur. Die Kirche hingegen ist für mich nur mehr ein schöner und gesunder Verein.

Wie zufrieden sind Sie derzeit mit der Katholischen Kirche in Österreich?
Der Zustand derzeit ist furchtbar. Ich freue mich, wenn Menschen an etwas glauben, aber die Menschen müssen wissen, dass es nicht wichtig ist, dass man die Statue in der Kirche anbetet, sondern dass man in der Familie betet und vor allem immer wieder danke sagt.

Sie sehen für 66 Jahre unglaublich jung aus. Was ist das Geheimnis Ihrer Jugendlichkeit?
Ich habe bis zu meinem 20. Lebensjahr nicht geraucht und nicht getrunken. Das ist die Aufbauphase eines Menschen – vielleicht war das auch ausschlaggebend.

Ihre Tochter Natalie hat verraten, dass Sie eitel sind. Haare färben und Solarium gehören demnach dazu. Wie ist es aber mit Botox und Co.?
Ja, ich bin eitel, weil ich sehr bewusst lebe. Zu Botox sage ich ganz klar nein. Zu meiner Frau sage ich immer, dass sie so glücklich sein soll, wie sie ist. Wenn man wirklich unter einem Problem leidet, soll man mit einem Arzt sprechen.

Ist Waterloo Pensionist?
Nein, ich bin kein Pensionist und kriege auch keine Pension. Ich habe gut vorgesorgt. Ich kann und will mir gar nicht vorstellen, nichts mehr zu tun.

Katja Juliane Auer
Fotos: Auer

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