21.09.2014, 12:00 Uhr

Kuschelige Langohren sind im Mittelpunkt

Norah-Marie und Jennifer Moser sind echte Kaninchen-Fans
Am 27. September ist internationaler Tag des Hasen - Grund genug, um sich die beliebten Haustiere einmal aus der Nähe anzusehen.

WELZENEGG. Sie sind flauschig - aber was sollte man beachten, wenn man sich einen Hasen als Haustier zulegen möchte? Die WOCHE fragte im Megazoo Klagenfurt nach.

"Hasen, beziehungsweise unsere Zwergkaninchen, werden sehr oft von Eltern für ihre Kinder gekauft", sagt Bernhard Krainz von Megazoo. Die würden sich gut als Haustiere eignen, da sie pflegeleicht seien - und im Gegensatz zu Hamstern tagaktiv sind. Aber, betont Krainz: "Hasen sind natürlich Tiere, die Aufmerksamkeit und Pflege erfordern. Das betonen wir immer, wenn wir die Tiere verkaufen - sie sind ja keine Computer, die man einfach abschalten kann."

Hasen werden am besten immer paarweise abgegeben, da sie Gesellschaft brauchen - doch trotzdem muss sich täglich um sie kümmern verrät Krainz: "Man sollte jeden Tag die Gesundheit überprüfen. Schauen, ob das Fell und die Augen in Ordnung sind, ob das Kaninchen genug gefressen und getrunken hat."
Bei Fragen stehe das Team des Fachgeschäftes mit rat und Tat zur Seite.

Zur Sache

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen?
Hasen haben in der Regel längere Ohren und kräftigere Hinterbeine als Kaninchen. Kaninchen graben Erdbauten, während Hasen im freien Feld leben. Hasen sind in der Regel Einzelgänger, während manche Kaninchenarten, zum Beispiel das Wildkaninchen, gesellig leben. Neugeborene Kaninchen kommen nackt und blind zur Welt und sind Nesthocker, während neugeborene Hasen ein Fell und offene Augen haben und Nestflüchter sind.
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