Die ersten Ferialjobs unserer Promis

Die 18jährige Sabine M. Gruber in Frankreich.
2Bilder
  • Die 18jährige Sabine M. Gruber in Frankreich.
  • Foto: Gruber
  • hochgeladen von Marion Pertschy

KLOSTERNEUBURG (mp). Ferialjobs bieten die Möglichkeit, erste Einblicke in den Berufsalltag zu bekommen und in verschiedene Sparten hinenzuschnuppern. Egal welchen Beruf man später, nach abgeschlossen Ausbildungen ausübt, die Meisten haben einmal mit kleineren Arbeiten ihren Weg ins Berufsleben begonnen – so auch etwa Johann Feilacher - künstlerischer Leiter des Museum Gugging, Bildhauer und Psychiater. "Mein erster offizieller Ferialjob war bei der Post in Villach – Pakete tragen. Wir haben die Pakete von Bussen auf den Zug umgeladen. Eine Viertelstunde war immer viel zu tun und wir mussten schnell arbeiten wenn der Zug gerade da war und dann wieder eine halbe Stunde nichts – häufig gab's auch Nachtschichten. Spaß hat es nicht gemacht aber es war eine neue Spähre in die ich neben der Schule Einblicke bekommen habe. Mein zweiter Ferialjob war spannender. Da war ich Helfer bei einer Fließenlegerfirma und wir haben ein Hotel am Wörthersee hergerichtet – da hat man während dem Arbeiten auf den See und die Badegäste gesehen."

Ein Sommer auf der Plantage

Auch die Klosterneuburger Buchautorin Sabine M. Gruber machte bei ihrem ersten Ferialjob ganz besondere Erfahrungen. "Ich war außer Landes, als Au-pair in Frankreich in der Nähe von Paris auf einer Himbeer-Plantage. Zu der Zeit habe ich auch den ersten Preis beim österreichweiten Redewettbewerb der Unesco in der Kategorie „AHS“ gemacht und einen Paris-Aufenthalt und mein erstes eigenes Geld gewonnen. Danach bin ich dann gleich in Frankreich geblieben und habe während die Eltern Himbeeren geerntet haben auf ihre Kinder aufgepasst. Währenddessen war die Arbeit eher öd' aber im Nachhinein hat es eigentlich schon Spaß gemacht. Die Himbeeren haben auf jeden Fall gut geschmeckt", erinnert sie sich.

Weniger öd', dafür "schweißtreibend" war der erste Ferialjob des damals noch 16jährigen Klosterneuburger Vizebürgermeisters, Roland Honeder. "Mein erster Ferialjob war für die Buchhandlung Stöger. Ich habe hier für die Schulbuchaktion gearbeitet – das hieß Schulbücher abholen von den Verlagen, schleppen, schlichten im Lager, überprüfen wie viele da sind, nachbestellen, lieferfertig machen, ausliefern und so weiter. Insgesamt haben wir zu zweit in dem einen Sommer 120 Tonnen gehoben", sehnt auch er sich nicht in dieses Sommerjob zurück.

Sehr gefragt & gut bezahlt

Das Angebot in der Stadtgemeinde ist groß, die Beschäftigungsfelder ganz verschieden und auch manchmal ungewöhnlich. Neben Ferialpraktikanten in administrativen Bereichen gibt es am IST Austria beispielsweise auch solche die in der „Fish Facility“ angestellt sind. Dort werden Zebrafische gehalten und gezüchtet die etwa von den Entwicklungsbiologen für die Forschung benötigt werden. "Die Praktikanten sind dafür verantwortlich, die Fische zu füttern und die Anlage sauber zu halten. Sie kontrollieren auch, ob die Wasserwerte in Ordnung sind", schildert Elisabeth Guggenberger des Instituts. Aber: "Die Firmen melden bei uns nicht an, dass sie Ferialpraktikanten suchen weil die eh schnell besetzt sind. Beim Stadtmarketing gibt's z.B. eine Ferialpraktikantin die die Touristen betreut. Auch bei der Stadtgemeinde sind die Jobs zum Blumen gießen und Beete pflegen sehr gefragt und gut bezahlt", weiß WK-Außenstellenleiter Fritz Oelschlägel.

Die 18jährige Sabine M. Gruber in Frankreich.
Sophie (6) und Frédéric (5), ihre Schützlinge.

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Weitere Beiträge aus dem Bundesland

Anzeige
Du kannst deine Fragen per Mail oder auf Social Media stellen und erhältst während der Live-Diskussion Antworten von den Experten.
Video

Politik & Pandemiemanagment
Hier gibt's die Online-Diskussion zum Nachschauen

Die Corona-Pandemie dauert nun schon eine Weile und wirft in der Bevölkerung immer wieder Fragen auf. Wenn auch du Fragen hast, die dir auf der Seele brennen, hast du heute ab 18:00 bei der großen Online-Diskussion "Politik & Pandemiemanagement" die Chance, deine Fragen Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Christof-Constantin Chwojka vom Notruf Niederösterreich zu stellen.  NIEDERÖSTERREICH. Vor gut einem Jahr wurde der erste Covid-19 Verdachtsfall in Österreich vermeldet. Seither ist die...

Aktuell

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen