Eröffnung Caritas Pflegewohnhaus St. Leopold

Bezirkshauptmann Andreas Rimmer, Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, Caritas Präsident Michael Landau, Propst Bernhard Backovsky, Bewohnerin Marie-Elisabeth Cuda, Leiterin Haus St. Leopold Andrea Goldemund, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager
  • Bezirkshauptmann Andreas Rimmer, Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann, Caritas Präsident Michael Landau, Propst Bernhard Backovsky, Bewohnerin Marie-Elisabeth Cuda, Leiterin Haus St. Leopold Andrea Goldemund, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager
  • Foto: Stefanie Steindl
  • hochgeladen von Birgit Schmatz

KLOSTERNEUBURG (red). „Das menschliche Antlitz einer Gesellschaft offenbart sich vor allem auch darin, wie diese Gesellschaft mit alten Menschen und mit Menschen am Ende ihres Lebens umgeht“, betonte Caritas Präsident Michael Landau bei der Eröffnung des Pflegewohnhauses St. Leopold. „Unser Ziel als Caritas lautet, Menschen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt leben zu können – denn es ist immer noch ihr Leben. Ich bin überzeugt, dass uns das mit dem neuen Haus St. Leopold auch gelingen wird.“ In dem Caritas Pflegewohnhaus am Fuß der Weidlinger Weinberge in Klosterneuburg finden 102 pflegebedürftige Menschen ein komfortables Zuhause. Das neue errichtete Haus entspricht allen Anforderungen an eine zeitgemäße Pflege und Betreuung. Mit hoher fachlicher Kompetenz in allen Fragen rund um Demenz, Palliativ Care und Hospizbegleitung gewährleisten die MitarbeiterInnen individuelle Pflege für alle Lebenslagen.

„Die Gesellschaft steht vor der großen Herausforderung, der älter werdenden Menschheit mit passenden Lösungen entgegenzutreten. Wir müssen hier und jetzt die Voraussetzungen schaffen, unseren Senioren ein ebenso würdevoll wie selbstständiges Leben und Wohnen zu ermöglichen. Ich freue mich daher ganz besonders, dass die Caritas hier in dieser Stadt, die beste Rahmenbedingungen bietet, ein vorbildliches Projekt geschaffen hat“, hob Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager hervor.

Ein Dankeschön spricht Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann im Rahmen der Eröffnung aus: "Was wir heute hier eröffnen dürfen, ist nicht nur ein top-modernes Haus, sondern vor allem ein Heim, das die Menschlichkeit in den Vordergrund stellt. Ich danke der Caritas für diese Investition in die Zukunft und wünsche den Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses St. Leopold alles Gute in ihrem neuen Zuhause.“

Familiäres Hausgemeinschaftsmodell

Das Haus St. Leopold bietet den BewohnerInnen ein individuelles Betreuungskonzept und das sogenannte „Hausgemeinschaftsmodell“. In sechs Wohngruppen leben 17 Menschen. Neben dem eigenen Zimmer bilden eine großzügige Wohnküche und ein Wohnzimmer das Zentrum der Einheiten. Ziel ist es, Voraussetzungen für einen Alltag zu schaffen, der sich an den Erinnerungen und an den Gewohnheiten jedes und jedes Einzelnen orientiert. So können die BewohnerInnen beispielsweise beim Einzug das Zimmer mitgestalten. Es wird sichtbar und erlebbar gekocht, gemeinsam gegessen und Hausarbeiten werden erledigt. Durch eine natürliche Tagesstruktur werden Alltagskompetenzen gestärkt und reaktiviert. Zudem ist ein professionelles Pflegeteam rund um die Uhr für die BewohnerInnen im Einsatz. 76 MitarbeiterInnen kümmern sich um das Wohl der BewohnerInnen, planen und organisieren den gemeinsamen Tag und helfen überall dort, wo Unterstützung notwendig ist.
Weiters bietet das Haus ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, frisch zubereitetes Mittagessen in den Wohngruppen, Physiotherapie, medizinische Betreuung durch praktische Ärzte und Fachärzte, ein abwechslungsreiches Programm an Aktivitäten – darunter eine Modelleisenbahn.

Caritas Pflegezentrum

Neben der Langzeitbetreuung finden auch Menschen für einen kürzeren Zeitraum beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt im Haus St. Leopold Unterstützung. Die Tagesbetreuung richtet sich besonders an Menschen mit Demenz. 35 Wohnungen stehen im Rahmen des betreuten Wohnens zur Verfügung. Das neue Gebäude ist auch der Ausganspunkt für das Team der Caritas Pflege Zuhause, das Menschen in Klosterneuburg und Umgebung mobil betreut.

In allen Lebenslagen

Die Caritas unterstützt ältere und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen mit der Hilfe, die sie gerade benötigen - individuell und auf Augenhöhe. Das Angebot reicht von Beratung für Betroffene und Angehörige, Pflegewohnhäuser, Heimhilfe, Hauskrankenpflege, Notruftelefone, 24 Stunden-Betreuung, Kurzzeitpflege, bis hin zum Mobilen Hospiz.
Über 1,27 Millionen Stunden leistet die Caritas in Wien und Niederösterreich (Wein- und Industrieviertel) 2016 in der mobilen Pflege. 1.120 ältere und pflegebedürftige Menschen können in den zwölf Pflegewohnhäusern der Caritas leben.

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