400 Euro für fünf Stunden Arbeit

So sollte die Hecke eigentlich nach dem Schnitt nicht mehr aussehen – überall stehen Äste hervor, der abgeschnittene Kleinschnitt blieb, mittlerweile braun, in der Hecke hängen.
  • So sollte die Hecke eigentlich nach dem Schnitt nicht mehr aussehen – überall stehen Äste hervor, der abgeschnittene Kleinschnitt blieb, mittlerweile braun, in der Hecke hängen.
  • hochgeladen von Sandra Schütz

STOCKERAU. Dass ihr das passiert ist, ist der Stockerauer Pensionistin furchtbar peinlich. Denn sie ist auf einen Betrüger hereingefallen, der sie auch noch um 400 Euro erleichtert hat. "Damit anderen nicht das selbe passiert, hab ich mich gemeldet", erklärt die Pensionisten.
Ein vermeintlicher Gärtner klopfte an ihrer Türe und bot seine Arbeit an. Weil die große Eibenhecke geschnitten werden musste, nahm die Stockerauerin das Angebot an. "Als er kam, er hat sich Renzi genannt, hatte er kein Werkzeug dabei. Er hat dann meines benutzt." Während die Pensionistin einkaufen ging, wurde der Gärtner von ihrem Mann beaufsichtigt. "Als ich zurück war, war der Gärtner weg, die Hecke noch lange nicht fertig geschnitten und mein Mann hatte 400 Euro bezahlt – für fünfeinhalb Stunden Arbeit, stellen Sie sich das einmal vor", ist sie entsetzt. "Mein Mann hatte einen Schlaganfall, manchmal hat er Aussetzer und da kann so was leider passieren", gesteht sie ein.
Versuche, Renzi telefonisch zu erreichen, scheiterten. Auch der Gang zur Polizei blieb erfolglos, denn ein Blick ins Melderegister ergab, in ganz Stockerau gibt es keinen Renzi. "Ich weiß, dass er in der ganzen Nachbarschaft unterwegs ist", erzählt die Pensionistin und bittet alle Stockerau, nicht auf diesen "falschen Gärtner" hereinzufallen.

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