Korneuburgs Postenkommandant sagt "Adieu"

Erich Löschenbrand war es immer ein großes Anliegen, die Bevölkerung vor den Gefahren des Diebstahls zu warnen.
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  • hochgeladen von Sandra Schütz

STADT KORNEUBURG. "Wenn man eine Chance bekommt und sich eine Tür öffnet, dann muss man das wahrnehmen", erzählt Erich Löschenbrand, bis vor Kurzem noch Postenkommandant der Korneuburger Polizei. Nach 40 Jahren aktiven Polizeidienstes wechselte er nun ins Innenministerium und ist nun zuständig für "Einsatz, Organisation und Dienstbetrieb". Seine langjährige Erfahrung will er nun, quasi "von der anderen Seite" in den organisatorischen Bereich einbringen.

Er hat Spuren hinterlassen

Knapp 15 Jahre ist es nun her, dass Löschenbrand, damals als Kommandant-Stellvertreter, nach Korneuburg gekommen ist. Nicht nur die große Übersiedlung der Polizeiinspektion von der Stockerauer- in die Donaustraße galt es damals zu organisieren, ab 2008 war der Wahl-Oberrohrbacher auch als Kommandant für den Polizeiposten Korneuburg verantwortlich.

Ein "Traumberuf"

"Ich habe bis heute keinen einzigen Tag bereut und ich kann nur alle Jungen, die überlegen zur Polizei zu gehen, darin bestärken. So abwechslungsreich wie die Polizei, ist sonst kein anderer Beruf." Der Kontakt zur Bevölkerung war es auch, der Löschenbrand stets am Herzen lag. "Das hat mir anfangs im Ministerium schon gefehlt. Einfach raus gehen und mit den Leuten reden, dieser direkte Kontakt – da hatte ich fast Entzugserscheinungen", lacht Löschenbrand.

Die schwierigen Momente

Natürlich gab es auch Situationen, die den Vollblut-Polizisten sehr gefordert haben. "Wenn man zum Beispiel den Eltern sagen muss, dass das Kind tödlich verunglückt ist, das fordert mental enorm. Und als ein junger Kollegen von uns an Krebs gestorben ist, das war für mich sehr schwierig", erinnert sich Löschenbrand.
Abschließend liegt im noch etwas auf dem Herzen und er hält sich an Mark Twain: "Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag, als mit ihm auf Reise zu gehen – ich war mit der Bevölkerung Korneuburgs über Jahre auf der gemeinsamen Reise unterwegs und kann daher sagen, dass ich sie sehr mag."

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