24 Stunden Pflege wird zum Problem
Wenn die Pflegerinnen und Pfleger nicht kommen dürfen

Noch gibt es bei Margit Hermentins gutbetreut.at keine Schwierigkeiten, alle Kundinnen und Kunden sind bis auf weiteres versorgt.
  • Noch gibt es bei Margit Hermentins gutbetreut.at keine Schwierigkeiten, alle Kundinnen und Kunden sind bis auf weiteres versorgt.
  • Foto: Thomas Huber
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Derzeit lässt das Land NÖ 250 Pflegekräfte einfliegen, weil es sonst bei 70 Menschen, die auf 24-Stunden-Betreuung angewiesen sind, zu größeren Problemen kommen könnte.

BEZIRK | STADT KORNEUBURG. Wir haben uns im Bezirk Korneuburg umgehört und mit Margit Hermentin, der Chefin von "gutbetreut.at" gesprochen.

BEZIRKSBLÄTTER: Frau Hermentin, viele Pflegerinnen und Pfleger können derzeit nicht kommen. Wie sieht die momentane Situation bei Ihnen aus?
MARGIT HERMENTIN:So, wie für sehr viele Menschen, ist auch für gutbetreut.at dieses Situation sehr herausfordernd. Dank der Einsatzbereitschaft unserer Pflegerinnen ist es uns aber gelungen, die 24-Stunden-Pflege aller unser Kunden bis auf weiteres sicherzustellen. Hier macht es sich bezahlt, dass wir unsere Pflegerinnen alle persönlich auswählen und auch in ständigem Kontakt mit ihnen sind.

Wo und wie sehen Sie eine mögliche Lösung?
Da ist die Politik dringend gefordert, schon bald eine Lösung für die Pflegerinnen in unseren Nachbarländern zu finden. Denn es ist wichtig, dieses bei den Österreichern so beliebte 24-Stunden-Betreuungsmodell aufrecht zu erhalten.

Worauf kommt es, Ihrer Meinung, gerade jetzt an?
Viele Maßnahmen der Regierung gegen Corona wurden zum Schutz unserer älteren, teils pflegebedürftigen Menschen getroffen. Das ist gut. Nun gilt es aber einen Schritt weiterzudenken und auch ihre 24-Stunden-Pflege, die sie gewohnt sind, zu schützen.

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