10.11.2017, 10:10 Uhr

Bahn-Infrastrukturpaket: 8,8 Millionen für den Bezirk

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Karl Wilfing (re) stellen das Bahn-Programm für NÖ vor. (Foto: privat)

Investitionen in Bahnhöfe und Haltestellen sowie der Ausbau des Park&Ride-Angebotes – diese Maßnahmen sieht das neue Bahn-Infrastrukturpaket für NÖ vor, von dem auch der Bezirk Korneuburg profitiert.

BEZIRK KORNEUBURG. In den nächsten fünf Jahren soll in ganz Niederösterreich ein Mobilitätspaket umgesetzt werden, das Investitionen in Straße und Schiene in der Gesamthöhe von 3,3 Milliarden Euro vorsieht. Rund 8,8 Millionen Euro davon sollen dem Bezirk Korneuburg zu Gute kommen.

Moderne Bahnhöfe & Haltestellen

Es ist vor allem die Attraktivierung der Bahnhöfe und Haltestellen, in die investiert werden soll. Bisher seien bereits 34 Bahnhöfe adaptiert beziehungsweise neu errichtet worden, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt – dazu zählen etwa auch die Bahnhöfe in Korneuburg, Stockerau und Spillern. Ab 2018 werde man insgesamt 112 Bahnhöfe und Haltestellen modernisieren.
Um rund 3,5 Millionen Euro soll bis 2020 auch der Bahnhof Langenzersdorf modernisiert werden. Hier soll der Inselbahnsteig adaptiert und ein Aufzug errichtet werden, um Barrierefreiheit zu gewährleisten. Auch das Bahnsteigdach soll erneuert werden.
Auch die Bahnstation Bisamberg soll vom Mobilitätspaket profitieren: Um 1,5 Millionen Euro sollen hier Randbahnsteige adaptiert und erneuert und eine Wartekoje errichtet werden.
Die Errichtung von Stiegen und zwei Rampen sowie die Herstellung der Barrierefreiheit lässt man sich bei der Bahnstation Leobendorf-Burg Kreuzenstein 3,2 Millionen Euro kosten.

Park&Ride wird erweitert

In NÖ gebe es bereits jetzt so viele Park&Ride-Plätze wie in allen anderen Bundesländer zusammen: "Derzeit haben wir in NÖ 38.500 Pkw-Stellplätze und 23.500 Fahrrad-Abstellplätze. Nun werden wir das Angebot an 46 Standorten um rund 3.500 Pkw- und rund 2.100 Fahrrad-Abstellplätze erweitern", erklärt die Landeshauptfrau.
Bis 2020 sollen dafür rund 36 Millionen Euro investiert werden, 630.000 Euro davon fließen etwa in die Bahnstation Leobendorf-Burg Kreuzenstein. Hier sollen die Auto-Stellplätze auf 100 und die Fahrrad-Abstellplätze auf insgesamt 40 erweitert werden.
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