18.12.2017, 00:00 Uhr

"Wenn man was bekommt, soll man auch etwas geben"

Monika Messner-Zelger: Die Mediatorin war maßgeblich an der Entstehung des Korneuburger Gesundheitsvorsorgepasses beteiligt.

Unsere nächste Anwärterin auf die "Helfende Fee des Jahres": Monika Messner-Zelger

STADT KORNEUBURG. "Menschen vertrauen mir ihr Innerstes an", erzählt Monika Messner-Zelger. Die studierte Pädagogin und Heilpädagogin ist Mediatorin, betreut vor allem Familien in Konfliktsituationen. Seit vielen Jahren ist die Korneuburgerin im Vorstand des Vereins zur Förderung von Mediation (VFM) und kann auf eine lange Reihe an ehrenamtlichen Tätigkeiten zurückblicken. Und für Monika Messner-Zelger scheint das selbstverständlich zu sein: "Wenn man selbst etwas bekommt, dann sollte man auch etwas zurückgeben."
So hat die vierfache Buben-Mama bereits vor einigen Jahren in der Pfarrbibliothek Lesenächte organisiert, hat geholfen, ein Kinder-Musical auf die Beine zu stellen, dessen Einnahmen an die Tsunami-Opfer gespendet wurden und seit etwa 2010 ist Messner-Zelger in der Gesunden Gemeinde aktiv. Und in diesem Rahmen war sie auch maßgeblicher an der Entstehung des Korneuburger Gesundheitsvorsorgepasses beteiligt – natürlich alles ehrenamtlich. "Ich war vor allem in der Schlussphase sehr eingesetzt", erzählt Messner-Zelger. "Der Kontakt zum Grafiker, das Lektorat – da bin ich sehr penibel, die Koordination der Anbieter, eine benutzerfreundliche und alltagstaugliche Erscheinung sowie die Vorbereitung der großen Veranstaltung mit Vera Rußwurm." Auch bei den vielen Sitzungen davor, wo es um das Inhaltliche ging, war Monika Messner-Zelger dabei. "Ich habe einfach, auch durch meinen Beruf gemerkt, dass dort, wo am meisten Bedarf an Information ist, die Leute am wenigsten in der Lage sind, sich diese zu holen. Darum war mir das Projekt auch so wichtig."
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung hält Monika Messner-Zelger ihre Füße natürlich auch nicht still. So ist sie in der Arbeitskreisgruppe, die an der Installation einer sozialen Koordinationsstelle in der Stadt arbeitet.
Eigentlich gäbe es ja viel mehr über die Korneuburgerin zu erzählen. Die wichtigste Frage: Wie schafft sie das eigentlich alles? "Wenn man in der eigenen Umgebung mitgestaltet, dann hat man sofort einen Benefit: Man lernt Menschen kennen, die das eigene Leben bereichern." Und nicht zu vergessen die Familie: "Mama sein, das ist mein Lotto-Sechser!"

Welche Frauen noch für die "Helfende Fee des Jahres" nominiert sind und wie sie selbst Kandidatinnen vorschlagen können, lesen Sie HIER!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.