Schiltern: Blick ins Leben der Steinzeitmenschen

Leopold Groiß, Gustav Lehmerhofer, Hans Böhm, Hans Penz, Alois Huber und Hararld Groll (v.l.) freuen sich über den neuen Schauraum zu der steinzeitlichen Kreisgrabenanlage in Schiltern.
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  • Leopold Groiß, Gustav Lehmerhofer, Hans Böhm, Hans Penz, Alois Huber und Hararld Groll (v.l.) freuen sich über den neuen Schauraum zu der steinzeitlichen Kreisgrabenanlage in Schiltern.
  • hochgeladen von Manfred Kellner

Informative und anschauliche Bilder, Skizzen, Schautafeln, Fundstücke, Nachbildungen und Erläuterungen zu dem ganz seltenen dreifachen jungsteinzeitlichen Kreisgraben von Schiltern sind jetzt in einem Schauraum auf Schloss Schiltern zusammengestellt worden.

LANGENLOIS/SCHILTERN (mk) In der Galerie von Schloss Schiltern eröffnete am 21. Mai 2017 das „Institut für Raumkultur und Geschichte um Schiltern“ (Rugus) gemeinsam mit dem niederösterreichischen Landtagspräsidenten Hans Penz einen Schauraum, in dem die bisherigen Forschungsergebnisse rund um die steinzeitliche Kreisgrabenanlage präsentiert werden. Mehr als hundert interessierte Gäste waren dabei.

Rugus-Obmann Alois Huber informierte während der Veranstaltung darüber, dass neue Funde unterhalb der eigentlichen Kreisgrabenschichten das Alter der menschlichen Ansiedlungen bei Schiltern noch weiter als bisher in die Vergangenheit verschieben: „Wir sind jetzt in der Zeit der Venus von Willendorf!“ Huber betonte die Bedeutung dieser Funde und der archäologischen Arbeit: „Die Geschichte hilft, die Gegenwart zu verstehen!“ In einer Reihe von Grußworten wurde die Arbeit der Heimatforscher gewürdigt und ihnen zu ihren Erfolgen gratuliert: so vom „Schlossherrn“ Peter Binder vom Psychosozialen Institut, vom Ortsvorsteher Harald Groll, vom Langenloiser Vizebürgermeister Leopold Groiß sowie von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Trnka, Experte für Kreisgrabenanlagen. Alois Huber nutzte die Gelegenheit, den vielen Helfern und Unterstützern des Kreisgraben-Projektes herzlich zu danken.

Landtagspräsident Hans Penz griff das Schiller-Wort „Es gibt keinen, dem die Geschichte nichts zu sagen hätte“ auf und dankte dem Rugus-Team für das große Engagement, das dem Ort eine neue Attraktion beschert habe. Gemeinsam mit Professor Trnka und Kindern der Gartendorfschule Schiltern zerschnitt er ein symbolisches Absperrungsband und eröffnete damit offiziell den Schauraum über den Kreisgraben.

Für den musikalischen Rahmen der Schauraum-Eröffnung sorgte die Gruppe Fagus, die mit keltisch-gälischen Melodien, aber auch mit ganz neuen, modernen Texten und Tönen das Thema der steinzeitlichen Kreisgräben aufgriff. Im Schlosshof setzt die Trommelgruppe der ehemaligen Bewohner der Caritas Schloss Schiltern ganz besondere Akzente.

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