24.01.2018, 11:32 Uhr

Neujahresempfang 2018 für die schwarz, türkis, blaue, Regierung.


Die von den Bürgern gewählte Regierung ist verpflichtet, die Forderungen der Wähler umzusetzen.
Das Parlament wird vom Volk gewählt und bezahlt und kann bei Nichterfüllung der gemachten Zusagen jederzeit abgesetzt werden. Es gibt dazu einen sehr netten Spruch: „Wer zahlt, der schafft an“.
Wenn ein „Herr jemand“ die Aussage macht, wer keine Steuern zahlt, braucht auch keine Steuererleichterung, frage ich mich, von wo diese Person herkommt und ob er eine Österreichische Schule besucht und abgeschlossen hat?
Es gibt in diesem Land nichts ohne irgendeiner Steuer und daher bezahlen selbst Mindesteinkommen Bezieher monatlich cirka € 90 beim Kauf von Lebensmitteln.
Wie alleinerziehende Eltern mit geringen Einkommen ihre Kinder ernähren und versorgen, interessiert die obersten Herrn der Regierung mit ihren überdurchschnittlich hohen Gehältern nicht. Um Kinder von Eltern mit geringen Einkommen von studieren abzuhalten, wurden Studiengebühren eingeführt. Ebenso müssen erwerbstätig Studierende diese Gebühren bezahlen.
Ein Steuerzuckerl bekommen Hoteliers. Sie brauchen um 3% weniger Umsatzsteuer bezahlen.
Ein Zuckerl anderer Art für große Firmen und Konzerne ist die Einführung der 60 Stunden Woche. Wenn eine Firma es für notwendig hält, dass die kommenden Wochen 60 Stunden zu arbeiten ist und eventuell ein Wochenende auch noch dazu, sind die Arbeiter verpflichtet, diese Forderung zu erfüllen, bei Widerstand Kündigung.
Bei Arbeitslosigkeit gibt es 12 Monate Geld, danach Mindestsicherung. Sollte der Arbeitslose eine Eigentumswohnung oder Haus haben, wird auf diese zugegriffen.
Wenn bestimmte Herrn einer Regierung solche krankhafte Ideen im Kopf haben, ist es an der Zeit für ein Volksbegehren mit dem Inhalt:
Jedes Regierungsmitglied im Parlament, das derartige Vorschläge einbringt oder unterstützt, muß ein Monat lang jeden Tag 12 Stunden arbeiten, die Wegzeit muß zweieinhalb Stundenbetragen und die Ruhezeiten zwischen den Arbeitstagen, wie eben von dieser so arbeiterfreundlichen Regierung beschlossen, von 11 auf 8 Stunden verkürzt. Sollte er auf die Idee kommen, krank zu spielen, fliegt er aus dem Betrieb und auch aus dem Parlament.
Eines sollten die hohen Herrschaften im Parlament niemals vergessen:
Die Österreicher können ohne diese Volksvertreter mit ihren menschen- und arbeiterfeindlichen Auswüchsen sehr gut weiterleben, nicht aber auf die Arbeiter und Angestellten, die für unser tägliches Brot und das soziale Umfeld zuständig sind.“
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Karl Maurer aus Krems | 24.01.2018 | 16:41   Melden
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