Die Salztorbrücke im Wandel der Zeit
- Foto: Bezirksmuseum 2
- hochgeladen von Karl Pufler
Bereits 1627/28 wurde die Salztorbrücke als mautpflichtiger Fußgängerübergang unter dem Namen „Karl-Kettensteg“ errichtet. Die Pläne stammen von R.v. Mitis, die Ausführung war eine Stahlkettenbrücke. Wegen des schlechten Bauzustandes musste der Steg 1870 gesperrt werden.
Am 4. Oktober 1870 beschloss der Gemeinderat den Bau einer Notbrücke. Die Abtragung der Kettenbrücke erfolgte durch die Firma Griedl, der Bau der Notbrücke in den Jahren 1871/72 durch die Firma Fellner.
Später wurde nach Plänen von Ing. Oswald Liß und Architekt Otto Hieser die Brücke neu erbaut, und am 15. Mai 1886 eröffnet. Zu Ehren der Erzherzogin Stephanie trug sie ihren Namen.
Die Umbenennung in „Salztorbrücke“ erfolgte im Jahr 1919. Im April 1945 zerstört, wurde sie in den Jahren 1960 und 1961 neu gebaut, und am 25. November 1961 eröffnet. Sie ist als Spannbetonbrücke ausgeführt mit einer Breite von 18 Meter.
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