Sabine Naderer-Jelinek
„Ein Wahlkampf bis 2021 wäre fad“

Im Wahlkampf: Sabine Naderer-Jelinek.
  • Im Wahlkampf: Sabine Naderer-Jelinek.
  • Foto: Leonding
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

Sabine Naderer-Jelinek, demnächst geschäftsführende Bürgermeisterin in Leonding, im Interview.

Warum erfolgt keine Bürgermeisterwahl durch den Gemeinderat? Naderer-Jelinek:

Es ist ganz klar: Wir haben als SPÖ keine Mehrheit im Gemeinderat. Dann müsste man sich die Zustimmung, wahrscheinlich, politisch abkaufen lassen. Das ist nicht mein Zugang. Ich möchte, dass man es klar und direkt macht. Die Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl und es ist demokratisches Recht der Bevölkerung, zu bestimmen, wer Gemeindeoberhaupt ist. Eine Wahl durch den Gemeinderat würde einen Wahlkampf bis 2021 bedeuten und das ist fad.

Vier Männer gegen eine Frau: Hand aufs Herz, welches persönliche Ziel, in Prozenten, haben Sie sich abseits des Amts als Stadtoberhaupt gesetzt?

Jede Stimme zählt und ich habe mir keine 60 oder 70 Prozent als Messlatte gesetzt. Ich bin ab dem Zeitpunkt, ab dem ich Bürgermeisterin bin, auch wenn ich mit 50 Prozent und einer Stimme ausgestattet bin, 100-prozentig Bürgermeisterin.

Bisher gab es im Leondinger Gemeinderat ein Spiel der „freien Kräfte“. Würde dieses unter einer Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek weitergeführt?

In meinem ersten Statement habe ich allen Fraktionen gesagt, dass ich die Hand ausstrecke. Den Großteil aller Entscheidungen treffen wir in Leonding einstimmig und das soll auch weiter so bleiben. Ein freies Spiel der Kräfte wird sich im Jahr 2021 wieder entscheiden.

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