Golf für Acakoro
30.000 Euro für Kinder in Nairobi erspielt, Leo Windtner geehrt
- Stefan Köglberger, Obmann-Stellvertreterin Claudia Schaller und Obmann Gerhard Rumetshofer.
- Foto: Fotokerschi.at
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Für den guten Zweck abgeschlagen wurde am Samstag, 4. Juli im Golfclub Linz St. Florian-Tillysburg.
ST. FLORIAN. Auch wenn das Turnier schon seit mehr als 10 Jahren stattfindet, so war es dennoch eine Premiere: Das Charity-Golfturnier zugunsten des Hilfsprojekts Acakoro wurde erstmals als „Leo-Windtner-Gedenkturnier“ gespielt. Knapp 30.000 Euro konnten dabei als Reinerlös für das Entwicklungshilfe-Projekt Acakoro in Nairobi in Kenia für die Mädchen und Burschen aus dem Slum Korogocho erspielt werden. Vereinsobmann Gerhard Rumetshofer, Präsident Willi Prechtl, Geschäftsführer Stefan Köglberger und das Vorstandsteam konnten beim bereits 13. Charity Golfturnier zahlreiche aktuelle und ehemalige Spitzensportler sowie Unternehmer: und Spieler willkommen heißen.
So wardas langjährigen Skisprung-Ass Michael Hayböck genauso dabei wie die ehemaligen Ski-Asse Thomas Sykora und Jimmy Steiner oder Torhüter-Legenden Klaus Lindenberger und Ewald Humenberger (Handball). Auch die Kanutinnen Ana und Adriana Lehaci und Profi-Golfer Florian Schweighofer schlugen ab.
Köglberger und Windtner
Das Projekt Acakoro in Kenia ist untrennbar auf immer mit den Acakoro-Initiatoren und Namen Helmut Köglberger, 2018 verstorbener Lask-Jahrhundertfußballer, und dem leider im August 2025 verstorbenen Leo Windtner verbunden. Deshalb war es auch ein ungemein schönes Zeichen und eine großartige Geste, dass auch die Familie von Leo Windtner und seine Lebensgefährtin Eva beim Charity-Golfturnier zu Gast waren und dieses auch aktiv in Memoriam an Leo Windtner unterstützt haben. Und alle machten klar: Das Turnier zugunsten von Acakoro soll und wird auch weiter bestehen und 2027 als „2. Leo-Windtner-Gedenkturnier“ ebenfalls wieder für diesen guten Zweck abgehalten.
Vermächtnis weiterführen
Für Stefan Köglberger, Geschäftsführer im Verein Acakoro, lebt damit das Vermächtnis von Vater Helmut Köglberger und Leo Windtner weiter: „Sie wären beide stolz, würde sie sehen, was aus der kleinen Oase der Hoffnung, die in Nairobi vor über zehn Jahren begründet wurde, geworden ist und noch immer wird. Mehr als 80 Prozent aller Kinder schaffen es, die Akademie zu durchlaufen, bekommen schulische, berufliche und sportliche Ausbildung. Und gerade nach diesem Gedenkturnier heute bin ich sicher, dass sich Leo Windtner riesig über das Fortsetzen dieses Charity-Golfturnieres zugunsten von Acakoro gefreut hätte.“
Hilfsbereitschaft beeindruckt
„Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele auch in schwierigen und herausfordernden Zeiten dieses großartige Projekt unterstützen und damit unser Ziel für Acakoro ermöglichen: Essen, schulische Ausbildung und Fußball für Kinder aus dem Slum Korogocho zu fördern – und damit Perspektive und Chancen zu geben“, betont Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer, seit Herbst 2025 Obmann des Vereines Acakoro.
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