Logistik 4.0 im Kommen

Digitalisierung ist für Alfred Schneckenreither ein Trend in der Branche. | Foto: Fleischmann
  • Digitalisierung ist für Alfred Schneckenreither ein Trend in der Branche.
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ANSFELDEN (nikl). Alfred Schneckenreither, Spediteur und WKO-Funktionär, über die Entwicklungen in der Logistik.

BezirksRundschau: Welche Ziele verfolgen Sie als Obmann des Fachverbands „Spedition und Logistik“ der Wirtschaftskammer für die Branche? Schneckenreither:

Wir wollen die Rahmenbedingungen für die gesamte Branche in der Politik und bei anderen einflussreichen Stellen positiv mitgestalten und die Speerspitze gegen die schon fast täglichen „Anschläge“ gegen die Unternehmer unserer Branche sein.

Welche Trends werden die Branche in den kommenden Jahren deutlich verändern?

Die auch aus den Mündern der gesamten Industrie hörbaren Schlagworte: Digitalisierung, Logistik 4.0 in Kombination mit Industrie 4.0, europaweit eher wieder Dezentralisierung der Lager, Online-Shopping ...

Derzeit wird die flächendeckende Lkw-Maut intensiv diskutiert. Was meinen Sie?

Eine Schwächung des gesam-ten Industriestandortes Österreich – Benachteiligung von Investitionen in strukturärmeren Randgebieten – extreme Kosten sowohl für die Einführung als auch dann für die heimische Wirtschaft.

Welche Folgen haben die Grenzkontrollen nach Deutschland für die Unternehmen und wo kann die Politik hier unterstützen?

Die Planbarkeit von Just-in-time-Transporten ist aktuell nicht mehr im normalen Ausmaß gegeben. Getaktete Verkehre funktionieren plötzlich mit Verzögerung oder leider gar nicht mehr: Das heißt Mehraufwendungen bei Mindereinahmen, da bedingt durch die Wartezeiten die Gesamteinsatzzeit beziehungsweise Fahrzeit nicht mehr in dem kalkulierten Ausmaß zur Verfügung steht.

Eine Verbesserung wäre eine mehrspurige Kontrolle und somit eine Verhinderung des Nadelöhrs. Auch die schon gemachten Vorschläge, zum Beispiel die Verplombung der Lastkraftwägen bereits an einer Stelle im Inland und durch eigene Spur nur Außensichtkontrolle der zuständigen Behörden mit Durchwinken im langsamen Vorbeifahren beziehungsweise einem extrem kurzen Stopp etc., würden in diesem Fall sicherlich helfen.

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