29.06.2017, 10:10 Uhr

Wilhering gewinnt Gemeindepreis für "Kinderfreundliche Vekehrsplanung"

Das Bundesministerium für Familie und Jugend und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zeichneten drei Gemeinden als Preisträger des Gemeindewettbewerbs "Kinderfreundliche Verkehrsplanung" aus: (Foto: Marktgemeinde Wilhering)
„Das ist für uns Auftrag weiter diesen Weg zu gehen“ meinen Frau Gemeindevorstand Petra Höllmüller und Bürgermeister Mario Mühlböck.

WILHERING (red). Die Gemeinde Wilhering wurde für seine Maßnahmen zur kinderfreundlichen Verkehrsplanung für das Projekt „sicher bewegt – Elternhaltestellen“ ausgezeichnet. Ziel der Initiative ist, dass Kinder wieder regelmäßig ihren Schulweg eigenständig, zu Fuß zurücklegen.
Morgens und mittags ähnelt sich das Bild vor vielen oberösterreichischen Schulen: Verkehrschaos aufgrund zahlreicher Eltern-Taxis, weil die Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Dadurch entstehen tagtäglich vermeidbare Gefahrensituationen vor der Schule.

2013 gestartet

Das Projekt „sicher bewegt – Elternhaltestelle“ startete 2013 in sechs Gemeinden und konnte seither erfolgreich weitergeführt werden. Bereits 36 Gemeinden in Oberösterreich werden heuer daran arbeiten, Schülerinnen und Schülern mehr Bewegung, Spaß und Sicherheit auf ihrem Schulweg zu Fuß zu bieten.
„Mit der Aktion ‚sicher bewegt – Elternhaltestelle‘ möchten wir die Kinder zu mehr Bewegung im Alltag animieren. Dank gekennzeichneter Elternhaltestellen und geeigneter Schulweg-Strecken erreichen die Kinder sicher die Schule. Die Erfahrungen aus den Gemeinden zeigen, dass die Kinder aufmerksamer und munterer in der Schule sitzen, wenn sie ihren Schulweg zumindest teilweise zu Fuß zurückgelegt haben", betont Familienreferent Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner.
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