Mini Med-Studium in St. Valentin

- Foto: Mini Med
- hochgeladen von Online-Redaktion Oberösterreich
LINZ. Am 14. Dezember fand in St. Valentin wieder ein Mini Med-Vortrag statt. Primar Siegfried Priglinger, Leiter der Augenabteilung, AKH Linz, sprach in der Bücherei der Stadtgemeinde über das spannende Thema „Gefahr für das Auge: Katarakt und altersbedingte Netzhauterkrankungen“.
Durch die Fortschritte der Medizin nimmt die Lebenserwartung zu und damit treten auch vermehrt Augenerkrankungen auf, die als Alterserkrankungen einzustufen sind. Mindern oder zerstören Augenerkrankungen unser Sehvermögen, beeinträchtigt das unsere Lebensqualität entscheidend.
So wie alle menschlichen Organe altern auch die Augen und werden mit der Zeit immer anfälliger für Erkrankungen. Deswegen sollte jeder und jede spätestens ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich zur augenärztlichen Kontrolle. Denn viele Augenkrankheiten entwickeln sich über lange Zeit (fast) unbemerkt. Wenn Betroffene dann erste Symptome bemerken, kann es für eine Heilung bereits zu spät sein. Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, eine Folge auch der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung. Die diagnostischen und auch therapeutischen Maßnahmen haben sich zwar deutlich verbessert, ohne eine Früherkennung ist die Prognose jedoch meist schlecht.
Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Glaukom und diabetische Retinopathie zählen neben dem Katarakt zu den häufigsten Ursachen für Sehschwäche und Erblindung im Alter. Generell gilt: Je früher eine Augenerkrankung diagnostiziert wird, desto besser und folgenloser lässt sie sich auch behandeln.
Um die Augen so lange wie möglich gesund zu erhalten, empfiehlt sich ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung, sowie der Verzicht auf Zigaretten, das Tragen guter Sonnenbrillen – und die regelmäßige Untersuchung beim Augenarzt – spätestens ab 50.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.