JKU Linz
Dritter Pfad für Global-Business-Master

JKU-Rektor Meinhard Lukas, Robert Breitenecker, Erich Wiesner und IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch (von links).
  • JKU-Rektor Meinhard Lukas, Robert Breitenecker, Erich Wiesner und IV-OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch (von links).
  • Foto: IV OÖ/Eric Krügl
  • hochgeladen von Florian Meingast

Seit dem Wintersemester 2019/2020 haben JKU-Studenten des Joint-Master-Programms in Global Business mit der Ausbildung in Österreich, Peru und Kanada die Möglichkeit, einen neuen Pfad einzuschlagen.

LINZ (mef). Mit den beiden bereits bestehenden Programmen in Österreich, Kanada und Taiwan, kurz ACT, sowie Österreich, Russland und Italien, kurz TROIKA, wächst die Anzahl der Pfade demnach auf drei. "Dieses Masterstudium garantiert der Linzer Johannes Kepler Universität, kurz JKU, ein Alleinstellungsmerkmal. Ich kenne kein gleichwertiges Studium, welches den Studenten einen interkulturellen Austausch über zwei Jahre und einen längerfristigen Aufenthalt im Ausland ermöglicht", sagt Rektor Meinhard Lukas während einer Pressekonferenz am Freitag, 8. November, im Haus der Industrie der Industriellen Vereinigung Oberösterreich in Linz.

So würden "Internationalität und Mobilität sowie Kooperation und Vernetzung die Vorraussetzungen für den Erfolg und die Exzellenz der JKU" darstellen. "Unsere Studenten im Global-Business-Masterprogramm studieren an hervorragenden Partneruniversitäten, lernen verschiedene Wirtschaftsräume kennen, bauen ein globales Netzwerk auf und erarbeiten Praxisprojekte mit weltweit renommierten Unternehmen." Dies bereite die Studierenden auf "ihre Aufgaben in internationalen Unternehmen vor."


Wurzeln bis in die 1970er

Plattform-Sprecher Erich Wiesner unterstreicht die Vorreiterrolle der JKU in Sachen Internationalisierung. "Ende der 1970er Jahre öffneten die Verantwortlichen der JKU den Studenten erstmals die Türen einer kanadischen Universität. An jener konnten sie ihren Master of Business Administration, kurz MBA, erwerben. Damals wussten jedoch nur wenige Menschen, was dieser Titel überhaupt bedeutet."

Die Wurzeln des Global-Business-Masterprogramms selbst reichen bis ins Jahr 2012 zurück. Mit dem Ziel, "die globale Managementausbildung an der JKU zu unterstützen und verstärkt international ausgebildete Absolventen hervorzubringen", wurde der Studiengang mitunter von Wiesner ins Leben gerufen.

Von Anfang an wird die Initiative von den Verantwortlichen der Industriellenvereinigung, kurz IV, Oberösterreich unterstützt. Im Jahr der Gründung wurde etwa die "Foundation zur Förderung von globalen Managementprogrammen an der JKU" gegründet. Jene ermöglichte mitunter die Anschubfinanzierung in der Höhe von 480.000 Euro für den Ausbau des Studienganges.


Fachliche Kompetenz und Soft-Skills

"Neben der fachlichen Kompetenz, die die Studenten während des zweijährigen Studienganges, vermittelt bekommen, sind des vor allem die Soft-Skills, von welchen die Studenten während ihrer internationalen beruflichen Karriere Gebrauch machen können", sagt Robert Breitenecker, Professor für Global Business Studies an der JKU. Denn: "Die Studenten vebringen während der gesamten Ausbildung Zeit zusammen." Dank des täglichen und interkulturellen Austauschs "lernen sie neben der Sprache zum Beispiel auch Tabus, Normen und Traditionen der jeweils anderen Kulturen kennen."

Von besonderer Wichtigkeit ist der Studiengang auch für Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der IV Oberösterreich. "In Zeiten der Globalisierung ist ein Programm, welches auf internationalität beruht, gar nicht hoch genug zu bewerten. Die Absolventen sind Leuchttürme, die zeigen, wie international zusammengearbeitet werden kann."

Zum Studiengang

Der Joint-Master-Lehrgang dauert vier Semester, zwei Jahre, und setzt einen, bestenfalls an der JKU erworbenen, Bachelor in Wirtschaftswissenschaften voraus. "Ein Jahr davon verbringen die Studenten im Ausland", sagt Lukas. Der Bewerbungsprozess für einen der beschränkten Plätze verläuft mehrstufig. "Grundsätzlich erfolgt zuerst eine Vorselektion der eingegangenen Bewerbungen, anschließend ein Interview mit potentiellen Kandidaten", sagt Erich Wiesner, der den ersten Studiengang im Studienjahr 2012/2013 absolvierte. "Pro Zweig ergibt sich eine Gruppe von 30 bis 40 motivierten und geeigneten Studierenden", sagt Breitenecker.

Aus Kostensicht fallen "von österreichischer Seite keine Studiengebühren an. Die Studenten werden außerdem mit Stipendien vom Land Oberösterreich sowie der JKU unterstützt", sagt Lukas. Des weiteren schließen die Absolventen ihr Studium mit zwei Titeln, also einem Master of Science, kurz MSc, und etwa "einem MBA aus Taiwan", ab.

Nähere Informationen zum Masterlehrgang finden Sie auf der Internetpräsenz der JKU.

Autor:

Florian Meingast aus Wels & Wels Land

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