Basis für Ebelsberger Stadtteil ist gelegt

Die umzuwidmende Baufläche übersteigt jene des Wohnprojekts am ehemaligen Frachtenbahnhof um das Vierfache.
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  • Die umzuwidmende Baufläche übersteigt jene des Wohnprojekts am ehemaligen Frachtenbahnhof um das Vierfache.
  • Foto: PTU/Pertlwieser
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"Die nächsten Schritte für das größte städtebauliche Projekt der nächsten zehn Jahre sind gesetzt", sagt Bürgermeister Klaus Luger. Gemeinsam mit den Bauträgern WAG, EBS, Giwog, Neue Heimat Oberösterreich, EGW-Heimstätte sowie der WSF Privatstiftung der XXXLutz-Gruppe wurde ein Projektvertrag festgelegt. Auf 330.000 Quadratmetern soll, ähnlich wie in der solarCity, ein autarker Stadtteil entstehen. Bis zu 20 Prozent der Baufläche sind für gewerbliche Zwecke vorgesehen. Daneben sind im Projektplan öffentlich zugängliche Grünflächen und soziale Infrastruktur geplant. Auch eine Zwischennutzung des Areals bis zum Baustart wurde vereinbart.

In fünf Minuten am Hauptbahnhof

Vorab sei ein "Bündel an verkehrstechnischen Maßnahmen" nötig, sagt Stadtrat Markus Hein. Derzeit laufen Verkehrsstromanalysen zum Pendlerverkehr auf der B1. 2021 könnten die ersten Bewohner einziehen. Diese sollen mit der S-Bahn in fünf Minuten das Stadtzentrum erreichen. Voraussetzung sei die Finalisierung des vierspurigen Ausbaus der Westbahnstrecke durch die ÖBB, so Luger. Daneben soll eine schnellere Taktung der Straßenbahn, Park & Ride-Anlagen und ein Radwege-Ausbau den Verkehr entlasten.

Alternativen zum Auto müssten von Anfang für die Bewohner attraktiv sein, damit sie auch angenommen würden, so Hein. Langfristig könnten nur kleinere Park&Ride-Anlagen direkt am Wohnort und im Linzer Umland das Verkehrsproblem der Stadt lösen.

Die umzuwidmende Baufläche übersteigt jene des Wohnprojekts am ehemaligen Frachtenbahnhof um das Vierfache.

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