Wettstreit der Ideen um Halbfinaltickets

Johann Bernhardt will mit Exoskeletten die Arbeitswelt verändern. Die mechanischen Geräte werden unter der Kleidung getragen und unterstützen den Bewegungsapparat.
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  • Johann Bernhardt will mit Exoskeletten die Arbeitswelt verändern. Die mechanischen Geräte werden unter der Kleidung getragen und unterstützen den Bewegungsapparat.
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Sensoren, die Nässe-Eintritt auf Flachdächern erkennen, ein Kühlautomat als Ergänzung zum regionalen Bio-Hofladen oder eine Streaming-Plattform für Noten, die Musiker zum täglichen Üben motiviert. Bereits beim ersten Casting der „120 Sekunden“ wurden zahlreiche exzellente Ideen präsentiert. Die hohe Qualitätsdichte stellte die Jury den ganzen Abend über vor harte Entscheidungen.

Sechs Halbfinal-Tickets vergeben

Schließlich wurden sechs Halbfinaltickets an die insgesamt 21 Erfinder vergeben. Das erste Ticket des Abends ging an Johann Bernhardt, der mechanische Exoskelette präsentiere. „Knochen- und Skelettprobleme sind die häufigste Ursache, weshalb arbeitende Menschen in Frühpension gehen“, so Bernhardt. Exoskelette entlasten den Bewegungsapparat bei schweren oder belastenden Tätigkeiten.
Thomas Stadler überzeugte die Juroren "RoofSec", einem System zur Lokalisierung und Überwachung von Nässe-Eintritten auf Flachdächern. Stadler kommt selbst aus einem Spenglereibetrieb. Das System ist bei den Kunden bereits stark nachgefragt.
David Kitzmüller wiederum präsentierte den Web- und Streaming-Dienst „Oktav“ für Musiknoten. Auf der Plattform können Musiker ihre Lieblingslieder abrufen. Das System lernt mit und empfiehlt je nach eigenem Können neue Stücke. So soll die Motivation zum täglichen Proben aufrechterhalten werden. Mit Warner Music hat das Start-up bereits einen großen Kooperationspartner an Land gezogen, der seine Noten zur Verfügung stellt.
Das Team rund um „SlideLizard“ stellte ein Komplettpaket für interaktive Präsentationen vor. Noch während eines Vortrags kann das Publikum Präsentationsfolien und Kontaktdaten am eigenen Smartphone abrufen. Zuhörer können zusätzlich ihre eigenen Fragen an Vortragende übermitteln. Das System ist vollständig in Powerpoint integrierbar.
Rebecca Rottensteiner und Thomas Wiesner stellten „Fes² “ vor. Organisationen und Unternehmen werden beim Einrichten eines automatisierten Einreichsystems für Wettbewerbe, Preise oder Stipendien unterstützt. Bestehende Kunden berichten von zwei bis drei Stunden Zeiteinsparung pro Einreichung.
Das letzte Halbfinalticket des Casting-Abends ging an die Macher des „Genuss-o-mats“. Der Verkaufsautomat stellt eine Alternative und Ergänzung zum Bio- und Hofladen dar. Die Verkaufsautomaten samt regionaler Produkte sind bereits in Wels, Kirchdorf und Pettenbach aufgestellt.

Die nächsten Termine

Die letzten Castings finden am 19. März in der WKO Perg, am 20. März in der WKO Grieskirchen und am 21. März in der WKO Linz statt. Beginn jeweils um 18 Uhr. Anmeldung: meinbezirk.at/120sekunden-oö

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